Nach 0:7 geht Reinhardt

Fürstenhagens Trainer zieht nach der Pleite Konsequenzen

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Ein reguläres Tor, das nicht zählte: Mit dem Kopf befördert Jakub Swinarski von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach das Leder in dieser Szene klar hinter die Torlinie des TSG-Gehäuses, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht.

Kleinalmerode. Nach der 0:7 (0:2)-Packung im Kreisduell der Fußball-Gruppenliga bei der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach war für TSG Fürstenhagens Trainer Volker Reinhardt Schluss. Der Coach warf nach nur acht Spielen das Handtuch.

Der Abschied

„Kurz vor der Begegnung in Kleinalmerode haben sich wieder einmal Spieler bei mir mit fadenscheinigen Gründen abgemeldet und dann haben wir uns hier blamiert bis auf die Knochen. Das war’s für mich“, sagte Reinhardt unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Sekunden später teilte er den TSG-Kickern seine Entscheidung in der Kabine mit und machte sich schon kurz darauf auf die Heimfahrt. Bei Volker Reinhardts Gastspiel in Fürstenhagen holte der TSG in acht Spielen keinen einzigen Punkt bei einer Torbilanz von 5:43.

Der Spielverlauf

Die gerade einmal 80 Zuschauer in Kleinalmerode sahen in der ersten Viertelstunde einen offenen Schlagabtausch beider Rivalen, in dem sogar die Gäste eine gute Möglichkeit durch Daniel Lauer zur Führung hatten. Tim Behnke im SG-Kasten reagierte bei dessen Distanzschuss aber blitzschnell und parierte das Leder. Danach übernahmen die Gastgeber mehr und mehr das Kommando und drückten ihren Gegner in den zweiten 45 Minuten ganz in dessen Hälfte zurück. Eine TSG-Offensive fand nun nicht mehr statt.

Der Aufreger

Nach einer Ecke war Jakub Swinarski schon nach acht Minuten mit dem Kopf zur Stelle und drückte das Leder hinter die Torlinie. Fast alle Zuschauer hatten diesen regulären Treffer gesehen, nur Schiedsrichter Daniel Heist aus Kassel nicht. Dem war hinter dem Schützen etwas die Sicht versperrt, doch zumindest sein Linienrichter hätte ihm signalisieren müssen, dass das Leder im vollen Umfang die Torlinie überschritten hatte.

Spieler des Tages

Der hieß am vergangenen Samstag in Kleinalmerode ganz klar Jakub Swinarski. Der Außenstürmer war von der TSG-Hintermannschaft überhaupt nicht unter Kontrolle zu bringen, schaffte nach seinem 2:0 unmittelbar vor der Pause, im zweiten Abschnitt einen Hattrick und besorgte mit seinem fünften Treffer noch den 7:0-Endstand. Den Torreigen hatte Mannschaftskamerad Benjamin Orschel mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck eröffnet.

Torhüter

Benjamin Bobsin im TSG-Kasten war der beste Spieler seiner Mannschaft. Ihm war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht sogar zweistellig ausfiel.

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