Fußball-Gruppenliga

Saisonvorschau: OSC Vellmar II hat viele Talente und drei Routiniers

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Jugend ist Trumpf bei der Reserve des OSC Vellmar: Trainer Alfred Igel (Mitte) präsentiert seine Neuzugänge (von links) Luca Chiera, Jan Schuster, Robert Franke, Edwin Grefenstein, Felix Lehmann und Jonah Ganss. 

Vellmar. Es wäre eine reine U 23, wenn es nicht die Routiniers Matthias Hartwig sowie Dennis und Marcel Kahl geben würde. So oder so setzt der OSC Vellmar bei seiner in der Fußball-Gruppenliga spielenden zweiten Mannschaft noch mehr auf die Jugend als zuvor.

Negativ betroffen vom Abstieg der ersten Mannschaft aus der Hessenliga ist die Reserve laut Trainer Alfred Igel nicht. „Wir sind und bleiben eine Ausbildungsmannschaft und arbeiten der Ersten zu. Allerdings bemühen wir uns, vermehrt Spieler nach oben zu bringen“, sagt Igel. Das könnte klappen, denn der Sprung ist für die Jungen nun nicht mehr so hoch.

Einige der jetzt zum Kader gestoßenen Spieler aus der eigenen Jugend kamen bereits in der Gruppenliga zum Einsatz. Ihnen und anderen Talenten im Aufgebot traut der Trainer zu, sich über kurz oder lang für die Verbandsligaelf zu empfehlen.

Nach schwachem Beginn stabilisierte sich der OSC im weiteren Verlauf der vorigen Spielzeit und schloss die Serie als Neunter ab. „Den einstelligen Tabellenplatz wollen wir bestätigen und früher unten raus sein als zuletzt, als wir bis nach der Winterpause bangen mussten“, erklärt Igel.

Die Bedingungen dazu scheinen gegeben. „Wir haben alle Spieler gehalten, die wir halten wollten. Sie haben sich in der Rückserie gut entwickelt, sind jetzt heiß und wollen angreifen“, sagt Igel. Seine Mannschaft, wünscht der Trainer, solle künftig noch mehr den Ball laufen lassen und an ihrer Abschlussschwäche arbeiten. „Wir haben zwar viele Tore geschossen, aber es hätten noch viel mehr sein können.“ Auch gewisse Defensivprobleme möchte der Trainer abstellen. Zudem hofft Coach Igel, dass seine Vellmarer noch viel mehr als Team auftreten. „In der vergangenen Rückserie hatten wir weniger Leute aus der Ersten dabei als früher. Dadurch ist unser Wir-Gefühl gewachsen, das hat uns enger zusammengebracht“, sagt Igel und will diesen Weg konsequent weiter beschreiten.

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