Gruppenliga: Grebenstein empfängt den Nachbarn Calden/Meimbressen – Zwei Teams auf Augenhöhe

Am Samstag Derby im Sauertal

Kampfbetont: Zwei Teams, die sich nichts schenken werden, treffen am Samstag aufeinander, wenn der TuSpo Grebenstein, links Ferdinand Bloch, Calden/Meimbressen (Maximilian Schäfer) empfängt. Foto: zhj

Grebenstein. Das erste Heimspiel der Rückrunde der Fußball-Gruppenliga beschert den heimischen Fans am Samstag (14.30 Uhr) im Grebensteiner Sauertalstadion das Derby zwischen dem TuSpo Grebenstein und der SG Calden/Meimbressen.

In der Hinrunde trennten sich beide Mannschaften mit einem torlosen Unentschieden, wobei die SG ein klares Chancenplus hatte. Auch in der Vorsaison endete das Spiel auf dem Kaiserplatz mit einem 0:0 und das Rückspiel im Sauertal mit einem 2:2-Unentschieden. Nach dem bisherigen Saisonverlauf wäre ein weiteres Unentschieden keine Überraschung.

In der Tabelle rangieren die beiden Nachbarvereine auf den Plätzen acht und sieben. Etwas überraschend liegt die SG dabei zwei Punkte vor dem TuSpo, der allerdings zwei Spiele Rückstand aufweist. Die Grebensteiner haben dabei nach zuletzt zwei Unentschieden und einer Niederlage zunächst den Kontakt zur Spitze abreißen lassen.

TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj bemängelt dabei weniger das Spiel seiner Mannschaft, sondern vielmehr die Chancenverwertung: „Unser Problem ist, dass wir unsere Spielstärke nicht in Siege umsetzen und so wichtige Punkte liegen lassen.“ Auch gegen die SG erwartet er ein Spiel auf Augenhöhe: „Dieses Spiel ist schon ein besonderes Spiel, weil ich und auch mehrere Spieler schon für beide Vereine gespielt haben. Wir werden uns wieder auf einen kämpferisch sehr starken Gegner einstellen müssen, der viel mit langen Bällen operieren wird.“

Zwar wird er in diesem Spiel neben dem weiterhin noch verletzten Adrian Schäfer auf den zuletzt stark aufspielenden Marcel Szecsenyi verzichten, sieht seine Elf aber gegenüber dem Hinspiel durch das Mitwirken von Innenverteidiger Sebastian Trabner und von Hannes Drube für das Spiel der SG gewappnet. Für Szecsenyi könnte der in Vollmarshausen nach seiner Einwechselung überzeugende Steffen Fried in die Anfangself rücken. Auch der lange verletzt ausgefallene Sascha Fuchs könnte für einen Kurzeinsatz in Frage kommen.

Auf eine Außenseiterchance seiner Elf setzt SG-Trainer Jens Alter, der bei der 0:2-Niederlage gegen Wolfhagen eine zu große Selbstzufriedenheit ausmachte: „Nach der sehr guten Hinrunde hat sich da ein Schlendrian eingesetzt. Das wird in Grebenstein jedoch nicht passieren, denn auf dieses Derby sind alle heiß.“ Beim TuSpo will er wieder mit einer Kombination aus viel Kampf und kreativen Momenten dagegenhalten.

Neben den Langzeitverletzten wird Alter auf den beruflich verhinderten Mirko Rudolph verzichten müssen, kann dagegen aber wieder auf Angreifer Christoph Reichenbach zurückgreifen. (zmw)

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