5:2 – Fußball-Gruppenligist schlägt OSC Vellmar II nach 0:2-Rückstand noch klar

Sandershausen dreht Spiel

Im Zweikampf: Serhat Bingül (TSG/links) stoppt den wieder genesenen Vellmarer Doppeltorschützen Jubin Ansari beim 5:2-Sieg der Sandershäuser in höchster Not. Foto: Fischer

Niestetal. Mit einem hochverdienten 5:2 (1:2)-Erfolg gegen die Hessenliga-Reserve des OSC Vellmar sicherte sich die TSG Sandershausen den zweiten Saisonsieg. Der OSC hingegen musste die dritte Pleite im dritten Spiel hinnehmen und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab.

Von Beginn an nahm die TSG das Heft in die Hand und kombinierte sich nach Belieben in den gegnerischen Strafraum. Die erste Chance auf die Führung hatte Tobias Rühlmann. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass auf OSC-Schlussmann Alexander Bayer riskierte dieser Kopf und Kragen und verhinderte mit einer guten Reaktion den Rückstand. In der Folge versuchte es der Sandershäuser Sascha Hebold mehrfach aus der Distanz, verfehlte aber entweder das Tor oder fand in Bayer seinen Meister.

Völlig aus dem Nichts gelang den Gästen dann die Führung. Jubin Ansari war nach einem langen Ball von Felix Berthold plötzlich frei durch und schob zur überraschenden Führung für den OSC ein (29.). Fünf Minuten später erhöhte jener Ansari sogar auf 2:0, nachdem Niclas Thöne den Ball mustergültig querlegte (35.).

„Anscheinend müssen wir erst mal in Rückstand geraten, bevor wir unsere Chancen nutzen“, meinte TSG-Trainer Friedhelm Janusch, dessen Mannschaft noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielte. Magnus Künkler traf aus elf Metern (45.) zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Sandershäuser druckvoll aus der Kabine. Sebastian Ullrich besorgte den überfälligen Ausgleich (53.). Danach verpasste die TSG mehrfach die erstmalige Führung, ehe abermals Ullrich die Sandershäuser erlöste und den Ball über die Linie des Vellmarer Tores drückte (71.).

Über den rechten Flügel kamen die Platzherren nun zu zahlreichen Gelegenheiten. Sascha Hebold erzielte nach einer Hereingabe über rechts die Entscheidung (75.).

Tobias Rühlmann trug sich ebenfalls nach einer Flanke von der rechten Seite auch noch in die Torschützenliste ein und setzte den Schlusspunkt. „Über die Flügel waren die Sandershäuser einfach zu stark“, analysierte OSC-Trainer Thomas Bartel die Spielweise der TSG. „Die Idee, tief zu stehen und erst einmal auf Konter zu lauern, ging zunächst auf“, meinte Bartel, der trotz der Niederlage Fortschritte im Spiel seiner Mannschaft zu erkennen glaubte und darauf drängt, die Ruhe zu bewahren.

Von Raphael Wieloch

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