Gruppenliga: Schmidt löst den Knoten

Schauenburg verabschiedet sich mit 4:0 in die Winterpause

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Mit vollem Einsatz: Schauenburgs Kapitän Florian Peter (lila, am Boden) erobert den Ball gegen den Vollmarshäuser Sven Kampczyk. Marcus Wilhelm, Jan-Philip Schmidt und Benedikt Lecke beobachten die Szene.

Schauenburg. Jan-Philip Schmidt war auch im letzten Spiel vor der Winterpause der entscheidende Spieler seiner SG Schauenburg beim 4:0-Erfolg im Spiel der Fußball-Gruppenliga, Gruppe 2, im Nachholspiel gegen die FSK Vollmarshausen.

Lange Zeit sahen die frierenden Zuschauer in Hoof eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der über weite Strecken nicht erkennbar war, wer oben und wer unten in der Tabelle steht.

Zu Beginn der Partie war es ein Abtasten, bis ein Zuckerpass von Florian Peter auf Jan-Philip Schmidt, der zur 1:0-Führung abschloss (9.), diese Phase beendete. Nach dem Seitenwechsel wurde es ein anderes Spiel: Zunächst scheiterte Benedikt Lecke nach einem Missverständnis in der Gäste-Abwehr am Pfosten (53.), ehe Timo Reuter gegen Kevin Hempel rettete (54.) und nur eine Minute später Andrè Wenzel an Schauenburgs Torhüter Daniel Hischemöller verzweifelte.

Jetzt waren die Gäste dem Ausgleich näher als der Spitzenreiter der Entscheidung. Zwischen der 60. und 70. Minute lagen dann die Höhepunkte der Begegnung: Nachdem Schmidt drei Vollmarshäuser ausgetanzt hatte, legte er auf Dennis Riehm ab, doch der vergab kläglich (65.). Im Gegenzug scheiterte Wenzel am Querbalken der SG.

Dann aber fiel doch das 2:0, nachdem die Gäste-Abwehr unter Druck gesetzt wurde und der Ball zu Schmidt kam. Der Torjäger verwandelte sicher (72.). Das Spiel war jetzt entschieden. Die Schauenburger setzten aber noch zwei Tore drauf. Zunächst erzielte Dennis Kellner das 3:0 (82.), und Timo Reuter machte mit einem Kopfball den 4:0-Endstand (89.) perfekt. Am Ende war es eine zu hohe Niederlage für gut mitspielende Vollmarshäuser.

Gäste-Trainer Bernd Sturm machte die Niederlage vor allem an zwei Dingen fest: „Hinten sind wir nicht konsequent genug gewesen und vorne fehlt ein Knipser.“ SG-Coach Jurek Förster sprach von einem lange Zeit gleichwertigen Gegner: „Wir waren unverständlicherweise zu verkrampft, erst Schmidts zweiter Treffer erlöste uns.“

Von Horst Schmidt

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