Derby in Dörnberg: Wolfhager Trainer Schibol rechnet sich in der Heimat etwas aus

Serie soll nicht abreißen

Klare Anweisungen: Der Dörnberger Eric Schibol will mit dem FSV Wolfhagen an alter Wirkungsstätte punkten. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Auf dieses Spiel dürfen sich Freunde des Fußballsports freuen. Am Sonntag stehen sich zum Auftakt ins Restprogramm der Gruppenliga Kassel 2 der FSV Dörnberg und der FSV Wolfhagen auf dem Kunstrasenplatz im Bergstadion gegegenüber. Spannung pur ist garantiert. So sieht es jedenfalls Eric Schibol. „Das ist eine besondere Partie.“

Der Wolfhager Trainer rechnet sich mit seiner Mannschaft etwas aus, schließlich kennt er den Gegner nicht nur aus dem 0:1 im Hinspiel sehr gut. Er weiß auch um sein Umfeld bestens Bescheid. Schibol hütete über ein Jahrzehnt das Dörnberger Tor. Anschließend war er sieben Serien Trainer der zweiten FSV-Mannschaft. Und: Es ist ist das erste Auswärtsspiel, das er zu Fuß erreichen kann. Der zweifache Familienvater wohnt im Habichtswalder Ortsteil. Schibol erläutert die FSV-Stärken, auf die seine Elf ab 15 Uhr aufpassen muss.

Bei den Schwachstellen der Dörnberger, die sich die Wolfhager zunutze machen könnten, hält er sich ein wenig bedeckt.

STÄRKEN

An erster Stelle hebt Schibol die mannschaftliche Geschlossenheit der Dörnberger hervor. „Der Teamgeist ist seit eh und je sehr ausgeprägt.“ In Schuss sei auch die Offensive. Das Angriffsspiel des Tabellendritten habe sich verbessert. „Die Dörnberger kombinieren zügig. Wir müssen sie weit vom eigenen Tor fernhalten.“ Aus einer starken Sturmreihe rage Pascal Kemper heraus. „Kalle hat in der Winterpause zu alter Stärke zurückgefunden“, weist Schibol auf 13 Tore in acht Testspielen hin. Wie man Kemper ausschalten kann? „Auf individuelle Art gar nicht. Das klappt nur als Einheit.“

Schibol bescheinigt Dörnberg nach dem Abstieg aus der Verbandsliga eine gute Gesamtentwicklung. „Die Mannschaft ist spielerisch auf einem prima Weg und in allen Reihen gut aufgestellt.“ So auch auf der Torhüterposition. Dominik Zeiger gehöre zu den besten Keepern der Liga. Er sei mit seinem Schlussmann Maik de Coster auf Augenhöhe. Große Fortschritte auch bei Florian Müller. Der Mittelfeldspieler gehöre genauso wie der junge Abwehrspieler Fabio Welker zu den Leistungsträgern. „Wir stehen vor einer schweren Aufgabe und treten als Außenseiter an.“

SCHWÄCHEN

„Über die Schwächen der Dörnberger möchte ich nicht zu viel verraten, sonst schwinden unsere Chancen.“ Schibol sagt nur: „Vielleicht wird der eine oder andere gegnerische Spieler auf einer von uns erhofften Position aufgestellt.“ Dann könne man Nadelstiche setzen und die Reith-Elf in Verlegenheit bringen.

Zudem hofft der Trainer des Tabellenzehnten darauf, dass eine Serie nicht zu Ende geht. „Ich habe seit meinem Weggang aus Dörnberg mindestens einmal pro Saison im Bergstadion gewonnen“, sinnt Schibol auf Revanche.

Von Joachim Hofmeister

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