Erster gegen Zweiter

SG KHD gegen Wolfhagen: Mehr Spitzenspiel geht nicht

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Der Fingerzeig vor dem Spitzenspiel: Jakub Swinarski und seine SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach starten am Mittwoch als verlustpunktfreier Tabellenerster in das Spitzenspiel gegen den Verfolger FSV Wolfhagen.

Hundelshausen – Zum Gipfeltreffen der Fußball-Gruppenliga erwartet Spitzenreiter SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach am Mittwoch Verfolger FSV Wolfhagen (Anpfiff auf dem Sportplatz in Hundelshausen: 19 Uhr).

Tabellenerster gegen Tabellenzweiter – mehr Spitzenspiel geht nicht. „Im Gegensatz zum Spiel am Sonntag in Heiligenrode erwarte ich diesmal auch tatsächlich ein richtig gutes Fußballspiel“, sagt SG-Trainer Goran Andjelkovic. Die Gründe dafür lägen auf der Hand. „Zum einen ist Wolfhagen eine sehr spielstarke Mannschaft und sicher die erste in dieser Saison, die mitspielen wird anstatt zu versuchen, unser Spiel zu zerstören“, erwartet Andjelkovic eine Partie zweier Teams, die sich „absolut auf Augenhöhe“ begegnen werden.

„Zum anderen gehe ich davon aus, dass meine Mannschaft einen frischeren Eindruck machen wird als in Heiligenrode.“ Dort hatte er seinen Spielern schwere Beine attestiert, was aber wohl eher an den hochsommerlichen Temperaturen als an der Belastung durch die englische Woche gelegen haben dürfte. „Dafür sind die Jungs einfach zu fit“, so der Coach.

Personell wird Andjelkovic wie schon in den ersten fünf Saisonspielen aus dem Vollen schöpfen können. „Das heißt konkret, dass wohl dieselbe Mannschaft auflaufen wird wie zuletzt gegen Wolfsanger und in Heiligenrode“, so der 51-Jährige. Nachdem Jannik Schinzel und Tim Demus ihre Sache in der Innenverteidigung zuletzt „blendend“ gelöst hätten, sehe er auch keinen Anlass, seinen in der vergangenen Woche aus dem lange geplanten Familienurlaub zurückgekehrten Kapitän Stefan Küllmer in die Startelf zu beordern. „Natürlich würde Stefan gerne spielen, aber er verhält sich professionell und akzeptiert jede meiner Entscheidungen“, sagt Trainer Andjelkovic, der dankbar ist, „Spieler wie Küllmer in der Mannschaft zu haben“.

Eine Prognose über den Spielausgang gegen Wolfhagen will der SG-Trainer nicht abgeben. „Wenn es uns gelingt, dem FSV unser Spiel aufzuzwingen und ihren gefährlichen Stürmer Timo Wiegand in Schach zu halten, dann ist für uns alles drin“, sagt er. Bei einem Erfolg würde die SG nicht nur ihren Startrekord auf sechs Siege in Folge ausbauen, sondern auch den Vorsprung auf Titelaspirant Wolfhagen auf fünf Punkte vergrößern. „Und das wäre dann schon eine Situation, mit der ich sehr gut leben könnte“, so Andjelkovic, der wieder auf die lautstarke Unterstützung zahlreicher Fans hofft.  per

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