Kein Sieger im Duell Erster gegen Zweiter

SG KHD 1:1 im Spitzenspiel gegen FSV Wolfhagen

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Gut drauf: Neuzugang Njegos Despotovic (rechts im Duell mit Wolfhagens Levin Salzmann) machte im ersten Durchgang ein starkes Spiel, wurde aber nach einer Stunde verletzt ausgewechselt.

Die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und die Fußball-Gruppenliga – das ist in der gerade begonnenden neuen Spielzeit eine echte Erfolgsstory, die seit Mittwochabend um ein weiteres Kapitel angewachsen ist.

Denn nach zuvor fünf Siegen in Folge landete das Team von Trainer Goran Andjelkovic im Spitzenspiel gegen den FSV Wolfhagen zwar nur ein 1:1 (0:0), bleibt aber weiter ungeschlagener Tabellenführer.

Erster gegen Zweiter – während andere Spitzenspiele oft verhalten beginnen, legten die 22 Akteure in Hundelshausen gleich richtig los. Gekämpft wurde um jeden Zentimeter. Angeführt und organisiert vom starken Jannik Schinzel, der einmal mehr als Innenverteidiger glänzte, verlagerte die SG KHD oft das Spiel – und wurde dabei gefährlich. Weil beide Abwehrreihen aufmerksam agierten, versuchten es die Gastgeber aus der Distanz. Pech, dass Jakub Swinarskis Schuss aus 25 Metern hauchdünn das Gästetor verfehlte (6.). Ärgerlich auch, dass Özkan Beyazits Mut nicht belohnt wurde. Als der Routinier erkannte, dass FSV-Keeper Sebastian Schmidt zu weit vor seinem Tor stand, probierte er es aus fast 40 Meter Torentfernung und zielte dabei nur knapp zu hoch (16.). Und als Florian Baldauf rechts vorbei zielte, hatten die Fans den Torschrei schon auf den Lippen (42.).

Doch auch die Gäste hatten offensiv etwas zu bieten. Als KHD-Torhüter Tim Behnke aus seinem Kasten eilte und einen verspringenden Ball verfehlte, hatte Wolfhagens Timo Wiegand die Riesenchance zur Führung. Allerdings machte Behnke seinen Fehler wieder gut und entschärfte den Schuss des FSV-Kapitäns (13.).

An Özkan Beyazit muss sich die Liga wohl erst noch gewöhnen. Die Gäste waren nach dem Wiederanpfiff zwar auf Augenhöhe, insgesamt sogar gefährlicher im Abschluss, konnten aber „Öze“ nicht halten. Als der KHD-Neuzugang im Strafraum von Robert Garwardt zu Fall gebracht wurde, legte sich der Angreifer den Ball auf den Punkt und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0 (78.).

Zum Sieg im packenden Spitzenspiel reichte es für die SG KHD aber nicht. Fünf Minute vor dem Ende konnte Behnke einen Distanzschuss nur abwehren, war gegen den Nachschuss von Julius Knatz aber machtlos.

„Wenn man führt, dann will man auch gewinnen“, meinte Goran Andjelkovic mit Blick auf den späten Ausgleich. Weil die Gäste zwischenzeitlich aber richtig gut im Spiel waren, war der Trainer der SG KHD mit dem Remis dann doch zufrieden. „Gemessen an den Chancen ist der Punkt für uns sogar schmeichelhaft.“

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