HNA-Interview

SG-Trainer Kristian Willeke: „Schlussspurt ernst nehmen“

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Vorsichtig optimistisch: Trainer Kristian Willeke sieht die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen auf einem guten Weg, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Breuna. Noch fünf Spiele haben die Fußballer der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen in der Gruppenliga zu bestreiten.

Fünf Spiele, in denen der Aufsteiger punkten und den Klassenehalt perfekt machen will. Die kommenden Gegner heißen Weidenhausen II, Calden/Meimbressen, Wolfsanger, Grebenstein und Wolfhagen. Im HNA-Interview äußert sich SG-Trainer Kristian Willeke über die Chancen auf den Verbleib.

Herr Willeke, Sie haben bei den Vereinigten für ein weiteres Jahr als Trainer zugesagt. Werden wir ihre Mannschaft in der Gruppenliga wiedersehen?

Willeke: Wir planen zweigleisig. Ich möchte meinen Stall zusammen halten, denke aber auch über Verstärkungen nach.

Wurden bereits Gespräche mit neuen Spielern geführt?

Willeke: Ja, schon. Doch die machen einen Wechsel von unserer Klassenzugehörigkeit abhängig. Verständlich.

Zurzeit sieht es ganz danach aus, als könne ihr Team das rettende Ufer noch erreichen.

Willeke: Stimmt. Wir haben einen Lauf. Zur Winterpause hat uns keiner den Klassenerhalt mehr zugetraut, nun sind wir sehr nah dran, das Wunder zu schaffen.

Wettesingen/Breuna/Oberlistingen ist auf Platz fünf der Rückrundentabelle zu finden. 19 Punkte sind es bisher, elf mehr als in der gesamten Hinrunde.

Willeke:Darauf bin ich sehr stolz. Aber noch können wir uns davon nichts kaufen.

Wie viele Punkte muss ihre Mannschaft aus den restlichen fünf Partien noch holen, um weiterhin der siebten Liga anzugehören?

Willeke:Sieben Zähler könnten reichen. Festlegen möchte ich mich darauf aber nicht. Wir müssen den Schlussspurt sehr ernst nehmen. Wir sind weit gekommen, aber längst noch nicht am Ziel.

Was machen ihre Spieler in der Rückrunde besser als in der Vorrunde?

Willeke: Wir haben zu Beginn phasenweise unterirdisch gespielt. Viele kamen anfangs mit dem hohen Tempo in der neuen Klasse nicht klar. In den entscheidenden Momenten waren wir oft einen Schritt zu spät.

Das hat sich nun gelegt?

Willeke: Mittlerweile wissen wir, wie man auch gegen gute Mannschaften bestehen kann. Das hat das 1:1 beim Titelmitfavoriten Bosporus Kassel gezeigt. Die Partie hätten wir sogar gewinnen können.

Was zeichnet ihr Team besonders aus?

Willeke: Einsatz, Leidenschaft und auch Tempo stimmen. Meine Mannschaft agiert cleverer und steckt nach einem Rückstand nicht auf. Vier Siege aus den letzten fünf Spielen geben natürlich jede Menge Selbstvertrauen. Aber wie gesagt, noch können wir uns nichts davon kaufen.

Hält sich ihre Mannschaft am Samstag Weidenhausen II vom Hals?

Willeke: Die Begegnung am Wochenende ist die schwerste im Restprogramm. Weidenhausen will gleichfalls unten raus. Der Gegner wird sich vielleicht Verstärkung aus der ersten Mannschaft holen. Die Verbandsliga-Elf ist vor uns im Einsatz.

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