SG Wettesingen/B./O.: Punkten und hoffen auf Sieg des Meisters

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Ärger über eine verpasste Großchance: Will Wettesingen/Breuna/Oberlistingen punkten, müssen Philipp Weymanns Vorderleute ihre Möglichkeiten in Rothwesten nutzen und der Torhüter halten, was zu halten ist. 

Am Samstag (16 Uhr) steht für den Fußball-Gruppenligisten SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen das letzte Auswärtsspiel beim TSV Rothwesten an. Die Ausgangslage für die SG ist dabei eine völlig andere als vor dem Hinspiel.

Damals gab es für den Aufsteiger am siebten Spieltag mit dem 1:2 die erste Saisonniederlage. Nun steht am vorletzten Spieltag der Klassenerhalt auf dem Spiel. Nach dem knappen und hart erkämpften 3:2-Heimsieg in der Vorwoche gegen den zuvor bereits als Absteiger feststehenden Drittletzten Bosporus Kassel konnte die SG ihren Abstiegsplatz wieder verlassen. Allerdings ist der Vorsprung auf den Viertletzten Heiligenrode von zwei Punkten nur sehr knapp. Die Heiligenröder bekommen es mit dem frischgebackenen Meister und Verbandsligaaufsteiger Hombressen/Udenhausen zu tun, der in der Vorwoche mit sage und schreibe 6:0 im Spitzenspiel gegen Rothwesten triumphierte. Die SG hofft natürlich darauf, dass Hombressen/Udenhausen nach den Feierlichkeiten auch in Heiligenrode weiter die Spannung hochhalten wird. Bei den hinter Türkgücü Kassel auf Rang drei zurückgefallenen Rothwestenern sieht SG-Trainer Marco Wolff seine Elf in der Rolle des klaren Außenseiters: „Das ist natürlich ein dicker Brocken. Für uns ist es das nächste Endspiel gegen den Abstieg. Man kann dieses Spiel mit einem Pokalspiel vergleichen, bei dem auch nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt.“ Absteiger Rothwesten hat mit Sebastian Trabner, Kevin Seeger, Igor Losic, Nicolaj Eckhardt und Sebastian Ullrich genügend erfahrene Spieler, die mehrere Jahre Verbandsliga und teilweise sogar Hessenliga gespielt haben. Das können die Vereinigten nicht aufbieten. Marco Wolff ist nicht nur über den ersten Sieg seiner Mannschaft nach der Winterpause erleichtert, sondern auch über die Rückkehr seiner Defensivkräfte Silas Wolff und Tim Flörke sowie von Angreifer Marco Wagener, die gegen Bosporus ihr Comeback feierten.  zmw

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