Gruppenliga: CSC 03 müht sich zum 1:0-Erfolg gegen Schlusslicht VfL Kassel

Simoneit bricht den Bann

Sie kämpften tapfer: Mittelfeldspieler Norman Däter (in Weiß) und seine Mitspieler vom VfL Kassel hielten lange mit viel Einsatz dagegen. Auf dem Bild wird Däter von den CSC-Akteuren Nadir Bargu (links) und Tim Metzner bedrängt. Foto: Fischer

KASSEL. Zufrieden konnte am Ende keiner der beiden Trainer in der Begegnung der Fußball-Gruppenliga zwischen dem CSC 03 Kassel und dem VfL Kassel sein. Der VfL war als punktloses Schlusslicht zum ungeschlagenen Tabellenführer gereist – eine klare Angelegenheit war es aber nur auf dem Papier. Auf dem heimischen Platz mühten sich die 03er zu einem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg.

„Das ist nicht das, was wir können. Natürlich hat uns der VfL das Leben schwer gemacht, aber wir haben unser Kombinationsspiel vermissen lassen“, kritisierte CSC-Trainer Lothar Alexi. Dabei hatten die Rothosen gut begonnen: Eugen Wagner (6./18.) und Lukas Iksal (11./17.) hatten gleich mehrfach die Führung auf dem Fuß.

Der Tabellenführer war spielerisch hoch überlegen, beim VfL häuften sich technische Fehler. Doch die Gäste nutzten andere Tugenden, um den 03ern den Schneid abzukaufen: Mit Kampf und Aggressivität unterbanden sie die CSC-Angriffe, allen voran Kapitän und Innenverteidiger Pascal Krauss, der ein unaufgeregter und souveräner Rückhalt war. Bis auf eine verzogene Flanke von Tim Metzner, die sich knapp über das Tor senkte, blieben weitere Chancen vor der Pause aus (30.).

Der VfL kam besser aus der Kabine und beschäftigte die Hausherren ausnahmsweise mal vor deren Tor. Frederik Bruch gelang der erste, wenn auch harmlose Torschuss (49.). Es folge die kalte Dusche für den VfL: Nach einer Ecke kam David Simoneit an der Strafraumkante an den Ball, doch statt zu flanken, zog der 03er ab und schlenzte den Ball ins Tor (65.). „Wenn man unten dri steht bekommt man solche Tore und hat selbst vorne kein Glück“, haderte VfL-Trainer Marco Siemers.

Statt nachzulegen begannen die Rothosen, das Ergebnis zu verwalten - und mussten am Ende zittern. Denn Christoph Pforr (90.) und Louis Lengemann in der zweiten Minute der Nachspielzeit hätten für den Ausgleich sorgen können, scheiterten aber. Foto: sdx/nh

Von Tobias Kisling

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