Fußball: Gruppenligisten bereiten sich auf Restprogramm vor - Wolfhagen Zehnter, Dörnberg weit vorn

Sorgen nur bei Wettesingen/B./O.

Vier Tore in zwei Testspielen: Dörnbergs Florian Müller, hier gegen den Schauenburger Daniel Weinberger. Foto:  Hofmeister

Wolfhagen. Die Hallenrunde ist abgeschlossen, der Budenzauber vorbei. Für alle heimischen Fußball-Gruppenligisten steht das Restprogramm im Mittelpunkt.

Kristian Willeke, Trainer der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen, bat seine Spieler bereits vor drei Wochen zur ersten Übungseinheit. „Wir haben einiges aufzuholen“, erklärt Willeke. Seine Elf habe in der Vorrunde viele Punkte wegen konditioneller Mängel liegengelassen.

Dem Aufsteiger ging gegen Ende der Begegnugen oft die Luft aus. Die Folge waren gravierende Fehler, die sich die Gegner zunutze machten.

Eric Schibol

Ziel der Vereinigten ist es daher, die Fitness bis zum Auftakt am 28. Februar mit dem Heimspiel gegen den TSV Wolfsanger zu steigern. „Wir waren viel in Sachen Ausdauer unterwegs“, betont Willeke. Alle hätten prima mitgezogen, aber noch immer schwere Beine. Die Ausnahme: Neuzugang Nils Kutschka. Der Stürmer steigt nach einer Verletzung erst in der kommenden Woche ins Training ein. Er fehlte auch beim ersten Testspiel, das beim A-Ligisten Scherfede (Nordrhein-Westfalen) mit 3:1 gewonnen wurde.

Kutschka war zuletzt als Spielertrainer in Willebadessen tätig. Seine Amtszeit betrug jedoch nur sechs Monate.

Der ehemalige Ersener Angreifer soll mithelfen, dass die SG den Klassenerhalt schafft. Aktuell steht Wettesingen/Breuna/Oberlistingen bei vier Absteigern mit acht Punkte und 18:43 Toren auf dem vorletzten Platz.

Derby zum Start

Besser ist die Lage beim FSV Wolfhagen und dem FSV Dörnberg. Beide stehen sich am 6. März im ersten Punktspiel nach der Winterpause auf dem Kunstrasenplatz im Dörnberger Bergstadion gegenüber. „Meine Mannschaft freut sich auf das Derby und will sich für das unglückliche 0:1 aus der Vorrunde revanchieren,“ sagt der Wolfhager Trainer Eric Schibol, der mit Blick auf die Tabelle von einer beruhigenden Situation spricht. Die Rot-Weißen sind Zehnter. Minimalziel von Schibol ist es, diesen Rang auch am Ende der Saison inne zu haben. Dafür müsse sein Team aber hart arbeiten.

Kristian Willecke

Während Wolfhagen in der Vergangenheit viel dafür tat, die Defensive zu stabilisieren, steht für Schibol nun die Spieleröffnung ganz oben auf dem Plan. Gute Ansätze zeigte der FSV, der mit dem 20-jährigen Jamaicaner Kevin Simpson vom Waldecker B-Ligisten TuS Helsen gleichfalls einen Neuzugang meldet, in seinen ersten beiden Testspielen. Die unterklassige SG Elbetal wurde 5:1 bezwungen, beim Verbandsligisten SVA Bad Hersfeld gab es eine 0:3-Niederlage.

Hohe Siege für Dörnberg

Die Verbesserung des Aufbauspiels - das ist auch das Bestreben von Jörg Reith, Trainer des FSV Dörnberg. Dass der Tabellendritte sich bereits gesteigert hat, wurde in den ersten beiden Testspielen deutlich. „Mein Team ist auf einem guten Weg“, bilanzierte Reith das 6:0 gegen Elbetal und 5:2 gegen Landesligist Schauenburg nach 0:2-Rückstand. Vor allem das Spiel ohne Ball sei dabei sehr ordentlich gewesen.

Ob Dörnberg noch einmal oben angreifen kann? „Das ist nicht unser Ziel“, erklärt Reith. „Wir wollen uns mannschaftlich weiterentwickeln“, betont der FSV-Coach. Außerdem seien Bosporus Kassel und CSC 03 Kassel schon zu weit weg. „Meisterschaft und Relegation liegen nicht mehr in unserer Hand.“

Sollten die beiden führenden Mannschaften jedoch schwächeln, werde Dörnberg natürlich alles unternehmen, um einen der ersten beiden Plätze zu ergattern. (hjx)

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