Gruppenliga: Grebenstein empfängt am Samstag im Sauertal den Mitfavoriten Sandershausen

Spiel der Aufsteiger-Geschädigten

So wollen ihn die Grebensteiner nicht sehen: Als Sebastian Ullrich noch für den TuSpo spielte erzielte er einmal gegen Grebenhain vier Tore in einem Spiel. Am Samstag kommt er wieder ins Sauertal: Allerdings trägt er nicht das TuSpo-Trikot, sondern das von Gegner Sandershausen. Foto: zhj

Grebenstein. Zwei Gemeinsamkeiten haben die beiden Kontrahenten der Fußball-Gruppenliga, der TuSpo Grebenstein und die TSG Sandershausen, die am Samstag (16 Uhr) im Sauertalstadion aufeinandertreffen werden: Beide Mannschaften sind mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet.

Dabei mussten sie sich jeweils beim Neuling Hombressen/Udenhausen geschlagen geben. Während die Sandershäuser am ersten Spieltag mit 1:2 unterlagen, verlor der TuSpo das mit viel Spannung erwartete Derby mit 2:3. Dennoch zeigt sich TuSpo-Trainer Valentin Plavcic mit dem Start seiner neuen Elf zufrieden: „Die sechs Punkte sind in Ordnung. Es benötigt noch Zeit, bis bei uns alle Abläufe stimmen.“

Seine Arbeit wird durch viele Ausfälle von Stammspielern erschwert. „Wenn Spieler wegen Verletzungen, Urlaub oder aus beruflichen Gründen im Training und Spiel ausfallen oder nach einer längeren Pause zurückkommen, macht sich das im Spiel bemerkbar.“ Gegenüber dem letzten Spiel muss Plavcic auf den beruflich verhinderten Maximilian Schäfer und den in Udenhausen nach einer halben Stunde verletzt ausgeschiedenen Neuzugang Hendrik Rethemeier sowie auf Sebastian Hackert verzichten. Zudem werden Torjäger Manuel Frey und der defensiv vielseitig einsetzbare Tobias Möller aufgrund von Auslandsaufenthalten bis zur Winterpause ausfallen.

Dennoch sieht Plavcic genug Qualität in seinem Kader, um gegen die TSG gewinnen zu können. Von den Neuen hat neben Steffen Kowalski auch Karim Belarbi Einsatzchancen. Durch den Ausfall von Frey wird der andere Torjäger Leon Ungewickel noch stärker gefordert sein. Eine Alternative für die Offensive ist zudem trotz Trainingsrückstands Ferdinand Bloch. Die erneut zu den Favoriten zählenden Sandershäuser haben sich mit Oliver Schweitzer von Vellmar II und dem Ex-Kaufunger Serhat Bingül verstärken können. Ein alter Bekannter ist Sebastian Ullrich, der auch schon für den TuSpo auf Torejagd ging. Mut machen dürften den Grebensteinern die beiden 3:1 und 3:2-Siege aus der Vorsaison. (zmw)

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