Superwochenende in der Gruppenliga: Die Verfolger treffen aufeinander

Spitzenteams unter sich

Sicher stehen: Wie beim 4:1-Sieg im Spiel gegen den TSV Wolfsanger will der SV Türkgücü auch gegen Eintracht Baunatal vor dem eigenen Tor nichts anbrennen lassen. Hier hält Dennis Kurt (Türkgücü, rechts) Hendrik Lange in Schach. Foto: Fischer

Kassel. Am zweiten Rückrundenspieltag kommt es zum Gipfeltreffen in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2), wenn der Zweite gegen den Vierten und der Fünfte gegen den Dritten antreten. An beiden Spielen sind Kassels türkische Vereine SV Türkgücü und FC Bosporus beteiligt.

Je nachdem wie die Spiele ausgehen, könnte ein unbeteiligter Gewinner des Wochenendes werden: Herbstmeister Schauenburg.

SV Türkgücü Kassel – Eintracht Baunatal

Wenn der derzeitige Fünfte um Trainer Hüseyin Üstün Sonntag ab 15 Uhr den Dritten im Nordstadtstadion empfängt, hat er sicherlich eine harte Nuss zu knacken, denn mit den Großenrittern, um Trainer Manfred Katluhn stellt sich die erfolgreichste Mannschaft der letzten Wochen vor. Baunatal konnte die letzten sechs Begegnungen gewinnen und sich seit Anfang Oktober vom zehnten auf den dritten Platz vorarbeiten. Trainer Katluhn kann auf die Stammformation der letzten Spiele zurückgreifen, auch der seit Wochen an Rückenproblemen leidende Jörn Katluhn könnte wieder in der Anfangsformation stehen.

Gastgeber Türkgücü hofft, nach dem Spielausfall vom vergangenen Sonntag, an die Leistung des letzten Heimspiels (4:1 gegen Wolfsanger) anknüpfen zu können.

TSG Sandershausen – FC Bosporus Kassel

Bereits ab 14.30 Uhr treten an der Heiligenröderstraße der Tabellenzweite gegen den Vierten an.

Die Gastgeber um Trainer Charly Lotzgeselle, als Topfavorit in die Saison gestartet, gewannen die vergangenen zwei Partien, vor allem am vergangenen Sonntag beim 1:0-Sieg gegen Wolfsanger lieferte der Zweite eine starke Leistung und konnte den Trainer zufrieden stellen. S

icher baut der Coach auf seine stabile Abwehr (mit 14 die wenigsten Gegentreffer), um Torhüter Nima Eslami, der seit vier Spielen ohne Gegentor ist.

Gegner Bosporus hat derzeit einen Lauf und ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Offensichtlich hat sich das Team um Trainer Tuncay Aral – nachdem sich die personelle Situation entspannt hat – stabilisiert. Auch gelten die Nordstädter als auswärtsstark: nur eine Niederlage (3:4 gegen Vfl Kassel). Wie die Gastgeber hat auch Bosporus um Torjäger Halil Kosar bereits 33 Treffer erzielt. Im Gegensatz zu Lotzgeselle hat Trainerkollege Aral derzeit noch eine paar Sorgenfalten auf der Stirn: Hinter den Einsätzen von Kosar und Enes Sezer steht verletzungsbedingt noch ein dickes Fragezeichen.

Von Horst Schmidt

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