Kotzam legt Betreueramt nach 32 Jahren nieder

Steffen Fried schießt Breuna ab: Stürmer schießt alle Tore beim 4:0

Im Mittelpunkt: Steffen Fried und Günter Kotzam. Der Grebensteiner Stürmer schoss alle Tore beim 4:0 gegen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen. Der Betreuer zieht sich nach 32 Jahren beim TuSpo aus gesundheitlichen Gründen zurück. Foto:  Hofmeister

Grebenstein. Souverän mit 4:0 (1:0) gewann der Fußball-Gruppenligist TuSpo Grebenstein sein letztes Heimspiel der Saison gegen die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen, die damit wieder abgestiegen ist.

Nach dem Spiel forderte TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj seine Spieler auf, sich beim Publikum für die Unterstützung über die gesamte Saison hinaus zu bedanken. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat trotz einer einstündigen Unterzahl das Spiel eindeutig dominiert“, freute er sich über den gelungenen Abschluss in seinem letzten Heimspiel. Auch für Günter Kotzam war es das letzte Heimspiel als Spielleiter. 32 Jahre übte der 65-jährige das Amt aus, kümmerte sich um die Eingabe der Spielberichte der ersten und zweiten Mannschaft und die Betreuung der Schiedsrichter. Außerdem gab er stets zuverlässig für die Presse die Berichte von den Auswärtsspielen durch. Wie Mazrekaj blickt er mit Wehmut auf diese Zeit zurück: „Das war eine schöne Zeit, aber aus gesundheitlichen Gründen ist es richtig, nun aufzuhören. Ich habe in dieser Zeit viele Trainer kommen und gehen sehen.“

Angefangen hatte es 1984 mit Lothar Uhl. Der 1980 vom VfL Wittingen in der Lüneburger Heide zum TuSpo gekommene Kotzam war zunächst zweiter Torhüter hinter Jochen Schmidt und gab 1986 ein Kurzcomeback in der Ersten: „Damals waren Spiele wegen des Reaktorunfalls in Tschernobyl nach hinten geschoben worden. Ich musste dann noch einmal einspringen, als ein Großteil der Mannschaft bereits im Mallorcaurlaub war.“

Neben seiner Spielleitertätigkeit kümmerte sich Kotzam auch um die Bandenwerbung, das Sauertalecho und das Hallenturnier.

Gegen den Tabellendrittletzten erlebte er noch einmal einen gelungenen Auftritt seiner Mannschaft. Es war vor allem das Spiel des Steffen Fried, der alle vier Tore erzielte und damit doppelt so viele Tore markierte wie im bisherigen Saisonverlauf. Bemerkenswert war auch, dass der TuSpo nach der Ampelkarte gegen Tobias Möller beim Stand von 1:0 noch drei weitere Tore erzielte.

Von Michael Wepler

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