Spitzenspiel steigt in Udenhausen

Tabellenführer Hombressen/U. empfängt den Zweiten Wolfhagen

Spitzenspiel: Im letzten Spiel des Jahres entscheidet sich, wer als Tabellenführer überwintert. Nils Hofmeyer (rechts) von Spitzenreiter Hombressen/Udenhausen ist auf jeden Fall mit von der Partie. Ob der Wolfhager Demetrio D Agostino wieder fit ist, wird sich bis Sonntag zeigen. Archiv-Foto: Rieß

Udenhausen. Das Beste kommt zum Schluss: Im letzten Spiel vor der Winterpause steigt in der Fußball-Gruppenliga ein echter Knüller.

Am Sonntag (14.45 Uhr) treffen in Udenhausen die beiden punktgleich an der Tabellenspitze stehenden Teams der SG Hombressen/Udenhausen und des FSV Wolfhagen aufeinandertreffen.

„Besser kann es der Spielplangestalter doch kaum treffen“, freut sich SG-Kapitän Nils Hofmeyer mit seinen Mannen schon auf dieses Spitzenspiel. Dass es zwei Mannschaften aus dem heimischen Fußballkreis sind macht das Ganze natürlich noch interessanter und es darf mit einer stattlichen Zuschauerkulisse gerechnet werden.

Die Vereinigten stehen zwar seit Wochen ganz oben in der Tabelle, aber nach dem Unentschieden in Calden ist der Vorsprung aufgebraucht. Nach fünf Siegen in Serie sind die Rot/Weißen aus Wolfhagen punktgleich mit der SG. Genau wie in der Tabelle, so sieht Hofmeyer die beiden Teams auch spielerisch auf Augenhöhe. Aber schon im Hinspiel, als die Vereinigten sogar in Unterzahl mit 2:1 siegten, hätten sie gezeigt, wie es gegen den FSV funktionieren kann.

Darauf stellen sie sich im Lager der Rot/Weißen auch ein. „Die SG-Mannschaft spielt temporeich, ist technisch versiert und hat uns in der Vergangenheit auch oft mit ihrer Zweikampfstärke den Zahn gezogen“, sagt FSV-Pressewart Tony Pospischil. In der letzten Saison gewann die Elf aus dem Reinhardswald auch beide Duelle. Aber die Wolfhager sind selbstbewusst. 57 Tore schossen sie bislang, das sind jetzt schon elf mehr als in der kompletten vergangenen Spielzeit – und auch elf mehr als Hombressen/Udenhausen verzeichnet. Einen Bärenanteil am Höhenflug des FSV hat Timo Wiegand, der schon 25 mal für den FSV getroffen hat. Ihn aus dem Spiel zu nehmen sieht Nils Hofmeyer als eine seiner Aufgaben am Sonntag an. „Wir hatten den Wiegand schon im Hinspiel ganz gut im Griff, doch er hatte eine Torchance und die hat er auch genutzt“, spricht Hofmeyer die Gefährlichkeit des Goalgetters direkt an.

Doch auch umgekehrt ist Respekt vor dem Gegner vorhanden. Die Platzherren stellen eine junge und spritzige Mannschaft, sagt Wolfhagens Trainer Halil Inan. Schon in den letzten Jahren befand sich die Mannschaft im oberen Tabellenviertel und habe eine hohe Qualität an den Tag gelegt.

Sowohl Defensive als auch Offensive seien stark und bildeten eine Einheit, sieht man im FSV-Lager die Stärken der Gastgeber. Außerdem nennt Inan die Spieler Dominik Lohne und Nico Siebert, die immer für ein Tor gut seien. Die Gäste aus dem Wolfhager Land hingegen bangen um den Einsatz von Demetrio D Agostino, der beim 3:0 gegen Wichmannshausen schon früh verletzungsbedingt ausgeschieden ist.

Bei den Vereinigten sind nach der Rückkehr von Julian Oberenzer wieder alle an Bord. Egal wie es ausgeht, in dieser Partie wird der inoffizielle Wintermeister am Sonntag ermittelt. Und auf dem Platz an der Sonne wollen beide Teams überwintern. (zyh)

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