Für SG-Trainer Andjelkovic gibt es keinen Grund, den VfL Kassel zu unterschätzen

Auf dem Teppich bleiben

Hoch das Bein: Schon drei Tore erzielte Jannik Schinzel von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Mitte) in dieser Saison in der Gruppenliga 2. Foto: E. Meyer

Kleinalmerode. Es war sicherlich nichts für Besucher mit schwachen Nerven, was Fußball-Gruppenligist SG Kleinalmerode/Hundelshausen zuletzt bei seinem Auftritt gegen den KSV Hessen Kassel II ablieferte. „Nach unserem Sieg dürfte das Spiel den meisten dennoch sehr gefallen haben“, schmunzelt SG-Trainer Goran Andjelkovic noch im nachhinein.

Trotz der tollen Aufholjagd seiner Mannschaft zum 6:4-Triumph hat der SG-Coach die Partie inzwischen abgehakt, denn schon am morgigen Samstag steht ein weiteres Heimspiel um 15.30 Uhr in Kleinalmerode gegen den VfL Kassel auf dem Programm. Auf dem Papier ist es ein Duell des David gegen Goliath, denn die Spielgemeinschaft trifft als aktueller Tabellenzweiter auf den noch sieglosen Letzten.

Trotz dieser Konstellation will Andjelkovic von einer Favoritenrolle seiner Schützlinge überhaupt nichts wissen. „Alle Spieler wissen genau, dass sie sich gerade im Defensivverhalten noch gehörig verbessern müssen. So schön die bisher erreichten zehn Punkte auch sind, elf Gegentore in fünf Spielen sind einfach zuviel“, sagt der Trainer nach dem Auftakt in die zweite Gruppenliga-Saison.

Die Freude bei den ranghöchsten heimischen Kickern nach durchaus sehenswerten Auftritten überwiegt dennoch. Stellvertretend für den Schub nach vorn steht der 19 Jahre alte Youngster Johannes Jank. „Er strotzt trotz seines jungen Alters geradezu vor Selbstvertrauen und kennt keine Angst vor großen Namen“, sagt Goran Andjelkovic. Und die Maßnahme den jungen Burschen zuletzt in der Anfangself aufzubieten erwies sich als goldrichtig, denn Jank bedankte sich für dieses Vertrauen gleich mit zwei Treffern.

Im Boxerjargon sind angeschlagene Gegner doppelt gefährlich, und dies gilt jetzt im übertragenen Sinn auch für die Kicker des VfL Kassel. Nur einmal punktete der souveräne Aufsteiger bisher beim 0:0 gegen Türkgücü Kassel, kassierte bei nur vier geschossenen Toren aber schon 16 Treffer und muss am Tabellenende allmählich etwas tun.

Bei den Hausherren fehlt nach Lage der Dinge wohl nur Kevin Becker aus beruflichen Gründen. (eki)

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