Gruppenliga: Mit einem Sieg gegen Türkgücü soll der Aufstieg perfekt gemacht werden

CSC 03 vor Titelgewinn

So sehen Sieger aus: Wie nach dem Pokal-Halbfinal-Sieg gegen Vellmar wollen die Spieler des CSC 03 Kassel auch am Sonntag nach der Partie im Nordstadtstadion gegen Türkgücü wieder jubeln. Foto: Fischer

Kassel. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) strebt Tabellenführer CSC 03 Kassel mit einem Erfolg beim SV Türkgücü (Sonntag, 15 Uhr, Nordstadtstadion) den Titelgewinn an. TÜRKGÜCÜ

Bei den Gastgebern ist sprichwörtlich die Luft raus, der Abstieg in die Kreisoberliga steht seit geraumer Zeit fest. Den letzten Sieg landete der SV am abschließenden Spieltag der Vorrunde beim 3:1-Erfolg gegen Vollmarshausen. Seitdem gelangen Türkgücü nur zwei Remis. Interimscoach Özkan Özen muss auch gegen den Spitzenreiter wieder auf Spieler aus der zweiten Mannschaft und des Nachwuchsbereichs zurückgreifen. Die Entscheidung über den Zehn-Punkte-Abzug durch das Sportgericht steht noch aus. Die für den 14. Mai geplante Berufungsverhandlung vor dem Verbandssportgericht wurde kurzfristig verschoben. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest. CSC 03 KASSEL

Schon ein Remis würde den Rothosen nach derzeitigem Stand zum Titelgewinn und dem damit verbundenen Aufstieg reichen. Doch noch gibt es Fragezeichen. Denn nach wie vor ist nicht geklärt, ob den Verein Punktabzüge zu erwarten. Das Problem der CSC 03: Um die Vorgaben der Spielordnung zu erfüllen, muss der Verein mindestens zwei Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb haben. Oder: Es müssen entsprechend viele Jugendliche des Vereins in einer JSG dem Spielbetrieb nachgehen. Die Überprüfung von Verbandsseite ist noch nicht abgeschlossen. Sportlich würde es – einen Sieg vorausgesetzt – bei einem Abzug von drei Punkten (was im Raum steht) dennoch reichen, wenn Bosporus als Zweiter seine Begegnung in Vellmar nicht gewinnt.

„Meine Mannschaft ist bereit. Sollte es zum Punktabzug kommen, müssen wir den fehlenden Punkt dann im letzten Spiel einfahren“, sagt Trainer Lothar Alexi vollkommen entspannt.

Personelle Sorgen plagen den Coach vor der richtungweisenden Begegnung nicht, David Simoneit hat seine Verletzung ausgeheilt und steht bereit, der zuletzt gesperrte Mittelfeldspieler Marvin Kuhn hat seine Sperre abgesessen und brennt auf seinen Einsatz.

Von Horst Schmidt

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