Torfestival in Calden: SG siegt mit 5:3

Standen im Mittelpunkt: Die Torhüter hatten in Calden alle Hände voll zu tun. Hier kassiert SG-Keeper Steven Berndt zwar das 1:1 gegen Türkgücü Kassel, doch am Ende konnte er über einen 5:3-Sieg seiner Elf jubeln. Foto: Hofmeister

Calden. Ausgesprochen unterhaltsam verlief das erste Heimspiel des Fußball-Gruppenligisten SG Calden/Meimbressen gegen den SV Türkgücü Kassel.

Am Ende hatten die Gastgeber die Partie mit 5:3 (2:2) entscheiden können.

„Das war ein interessantes Spiel für die Zuschauer, ging aber ganz schön auf die Nerven. Ich muss meinen Spielern für ihren Einsatz ein Kompliment machen“, zog SG-Trainer Jens Alter ein zufriedenes Fazit.

Nach einer Schweigeminute für den im Januar verstorbenen langjährigen Spartenleiter Dieter Paterek ging das Spiel gleich ohne Anlaufphase richtig los. Bereits in der ersten Minute schlug Gästetorhüter Dominik Gross bei einem langen Ball in den Strafraum über den Ball. Christian Neth war rechtzeitig zur Stelle und traf zum 1:0 ins leere Tor.

Die Freude währte aber nicht allzu lange. Mit einem Schuss von der linken Strafraumseite aufs kurze Eck erzielte Mehmet Demirel das 1:1 (12.). Davon zeigte sich die SG jedoch wenig beeindruckt und schlug erneut zurück. Nach einem langen Diagonalball traf Marko Utsch aus 15 Metern halbrechter Position zum 2:1 in die kurze Ecke (16.). Nur drei Minuten später spielte Thomas Schindewolf einen langen Ball an die Strafraumgrenze zu Utsch, der den Ball über Gross lupfte, doch ein Gästeverteidiger konnte das Leder noch vor dem Überschreiten der Torlinie klären. In einem weiter ausgeglichenen Spiel hatte Mehmet Gül zwei Chancen für die Gäste und Utsch eine weitere Chance für die SG, ehe Türkgücü in der dritten Minute der Nachspielzeit der Ausgleich gelang. Shaban Mustafa hatte mit einem abgefälschten Ball von der linken Strafraumseite zum 2:2 getroffen.

Nach der Pause setzten die Gäste die SG ganz schön unter Druck. Das nächste Tor erzielten hingegen wieder die Gastgeber nach einem schönen Spielzug. Mirko Rudolph hatte in den Strafraum zu Neth gepasst, der zum 3:2 ins kurze Eck traf (71.). Das war der Auftakt einer turbulenten Schlussphase, denn nur drei Minuten später gelang Mehmet Gül nach einem Freistoß in den Strafraum der verdiente Ausgleich.

Gegen die druckvoll nach vorne spielenden, aber hinten anfälligen Gäste gelang nur vier Minuten später Sven Mackewitz mit einem schönen 18-Meter-Schuss die abermalige Führung zum 4:3.

Den Schlusspunkt in einer hektischen Partie setzte in der Schindewolf Nachspielzeit mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze, nachem Marcel Schindler zuvor den Freistoß in die Mauer geschossen hatte.

Von Michael Wepler

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