Torwart De Coster pariert Strafstoß

Wolfhagen gewinnt in Wolfsanger mit 2:0 und macht damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Kassel. Die Rot-Weißen von Trainer Eric Schibol meisterten die Auswärtshürde beim TSV Wolfsanger mit 2:0 (1:0).

Die Hausherren haderten mit dem Schicksal, hätten sie doch frühzeitig das Signal auf Grün stellen können. Einmal bekamen sie in der zehnten Spielminute einen berechtigten Strafstoß zugesprochen, doch Schütze Manuel Keller scheiterte am rotweißen Schlussmann Maik De Coster. Zum anderen diktierte Wolfsanger im ersten Spielabschnitt überwiegend das Geschehen, besaß vor allem durch Standards beste Möglichkeiten, doch der krönende Abschluss wollte ihnen einfach nicht gelingen.

Vorbereiter und Vollstrecker

Wie man abgezockt eine Chance zählbar verwertet, zeigte ihnen dann Andre Nordmeier (17.). Einen Schuss von Timo Wiegand konnte der Platzherrenkeeper nur abklatschen, Nordmeier stand goldrichtig und staubte ab. Fast mit dem Pausenpfiff hätte Kamil Turan den Wolfhager Vorsprung ausbauen können. Doch völlig allein vor dem TSV-Kasten hämmerte er den Ball in die Wolken.

Kurz nach dem Seitenwechsel eine FSV-Schrecksekunde, als Robert Schrader (47.) abzieht, De Coster den Schuss jedoch noch aus dem Torwinkel drehen kann.

Danach ließ die gut gestaffelte und organisierte Wolfhager Abwehr eigentlich nichts mehr zu, wobei natürlich eine so hauchdünne Führung nie eine Sieggarantie sein kann.

Alle FSV-Zweifel beseitigte dann aber Timo Wiegand (86.). Fast aus der eigenen Hälfte startete er einen Slalomlauf durch die TSV-Reihen und traf zum 2:0.

Wolfhagen: De Coster - Alheid, Markus, Bakin, Gorzel (46., Taege) - K. Richter (77., Harb), D. Richter, Rasch (75., Chahrour) - Nordmeier, Wiegand, Turan. (zih).

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