Vier Grebensteiner Akteure spielten in der vergangenen Saison noch beim Samstagsgegner VfL Kassel

Ein Treffen mit alten Teamkollegen

Marvin Schmidt

Grebenstein. Das Spiel des Fußball-Gruppenligisten TuSpo Grebenstein am Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Kassel ist ein besonderes Spiel. Da ist zum einen die Vergangenheit beider Vereine aus ihren großen Zeiten in der Landes-/Verbandsliga, denn vor knapp zehn Jahren war der VfL der erste Gast des TuSpo im Sauertalstadion.

Im ersten Landesligaspiel des TuSpo trennten sich damals beide Mannschaften vor mehr als 400 Zuschauern 1:1- Unentschieden. Von solchen Zeiten sind beide Mannschaften heute weit entfernt. Auch wenn erst der fünfte Spieltag ansteht, ist dieses Spiel schon etwas richtungsweisend. Nachdem die Grebensteiner gegen den Topfavoriten CSC 03 Kassel für ihre gute Leistung am Ende nicht belohnt worden waren und durch ein Tor in der Schlussminute mit 2:3 unterlagen, sollen jetzt beim noch punktlosen Schlusslicht möglichst drei Punkte her.

„Wir müssen es diesmal besser machen als beim 0:1 in Vollmarshausen“, fordert TuSpo-Mittelfeldspieler Adrian Schäfer eine Steigerung seiner Elf gegen die schwächeren Mannschaften der Liga. „Unserer jungen Mannschaft kommen Mannschaften eher entgegen, die nach vorne spielen“, sieht der 27-jährige die Gründe für die guten bisherigen TuSpo-Spiele gegen Sandershausen und den CSC 03 in der offensiveren Einstellung dieser Mannschaften.

Beim VfL, der nach dem 0:2 bei Calden/Meimbressen gerade auf eigenem Platz dringend punkten muss, erwartet er einen kampfstarken, defensiv eingestellten Gegner: „Wir müssen diesen Gegner ins Laufen bringen, dann sollten wir mit unseren schnellen Spielern zu Chancen kommen.“ Daneben bringt die VfL-Vergangenheit einiger TuSpo-Spieler Brisanz in die Partie. So trugen Niklas Lesemann, Marvin Schmidt, Oliver Speer und Robin Möller in der Vorsaison noch das VfL-Trikot.

Eine weiter zurückliegende VfL-Vergangenheit haben zudem der momentan verletzte Torhüter Alexander Seeger und Sebastian Knauf. Für Seeger wird wieder Lesemann zwischen den Pfosten stehen, der ein starkes Debüt ablieferte. Mit dem aus dem Urlaub zurückkehrenden Innenverteidiger Bastian Hornig kehrt eine weitere Alternative in die zuletzt personell arg gebeutelte Grebensteiner Mannschaft zurück.

In der vergangenen Saison spielte der TuSpo Grebenstein beim VfL 1:1 und gewann das Rückspiel zu Hause mit 1:0. (zmw)

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