Niestetaler hoffen auf vierten Sieg

Fünf Gründe für den Höhenflug des Gruppenligisten TSV Heiligenrode - Nun gegen VfL Kassel

Die Heiligenröder Gruppenliga-Fußballer, hier in der vorigen Saison mit Philipp Henkel, gegen Edwin Owusu vom SV Kaufungen.
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Für sie scheint es derzeit selbst mit geschlossenen Augen zu laufen: Die Heiligenröder Gruppenliga-Fußballer, hier in der vorigen Saison mit Philipp Henkel, gegen Edwin Owusu vom SV Kaufungen.

Einen Traumstart mit drei Siegen erwischten die Gruppenliga-Fußballer des TSV Heiligenrode. Am Samstag gastieren sie beim VfL Kassel (18 Uhr, Hochzeitsweg) und peilen den vierten Dreier an.

Kassel – Einen Traumstart mit drei Siegen erwischten die Gruppenliga-Fußballer des TSV Heiligenrode. Am Samstag gastieren sie beim VfL Kassel (18 Uhr, Hochzeitsweg) und peilen den vierten Dreier an. Wir nennen fünf Gründe für den Höhenflug.

1. Die Mischung: „Gerade die Jungen aus dem eigenen Nachwuchs haben einen großen Schritt gemacht“, sagt Marco Burghardt und nennt Petar Matuzovic, Daniel Brand, Niklas Federbusch, Marvin Freitag, Luca Pritsch und Alexander Weustermann. Doch nicht nur die Talente machen von sich reden, sondern auch die Erfahrenen. „Neben Jan Hille haben auch Christian Rümenap, der dazu die Tore schießt, Philipp Henkel und Andre Cheberenchuk viel Qualität und sind Führungsspieler. Und die Mischung stimmt“, erklärt Burghardt.

2. Der Teamgeist: Es begann mit einer deftigen Pleite. „Nach dem 2:11 beim KSV Hessen am elften Spieltag der vorigen Saison haben wir uns zusammengesetzt. So konnte es ja nicht weitergehen. Wir haben miteinander gesprochen und viel gemeinsam unternommen“, blickt Burghardt zurück. Doch nicht nur das nennt der Trainer als Grund dafür, dass seine Mannschaft zum eingeschworenen Haufen wurde: „Viele von uns spielen schon seit der Jugend zusammen und kennen sich bestens. Und wir behandeln alle gleich. Keiner bekommt mehr als der andere.“

3. Die Nervenstärke: Auch in den engen Momenten der bisherigen Spiele blieben die Heiligenröder gelassen. So wie Jan Hille vorgestern beim 2:1-Sieg in Calden. Nach einem Foul an ihm selbst verwandelte der spielende Co-Trainer in der Nachspielzeit den fälligen Elfmeter. Nach einigen Wirren ließ der Schiedsrichter diesen nicht gelten, stattdessen musste der 29-Jährige abermals ran. Hille behielt die Nerven, verwandelte wiederum sicher und sorgte für den TSV-Sieg.

4. Das Spielglück: Derzeit verfügen die Heiligenröder auch über das nötige Spielglück, so wie nach schwachem Beginn in Calden. „Nach klaren Worten in der Pause hat die Mannschaft eine tolle zweite Hälfte hingelegt und die SG fast total hinten reingedrückt“, sagt der Trainer. So könnte es für ihn weitergehen. Aber Burghardt bleibt auf dem Boden: „Wir müssen das alles demnächst bestätigen.“ Mit gutem Grund, denn, sagt er weiter, „als ich noch gespielt habe, haben wir mal die ersten vier Spiele gewonnen und sind dann abgestiegen“.

5. Hungrig und fit: Die TSV-Spieler sind laut Burghardt extrem hungrig. Sie wollen unbedingt etwas erreichen und machen es uns Trainern damit leicht“, betont der TSV-Coach. Zudem hielten sie sich auch während der Corona-Pause gut fit. „Und danach sind wir früh ins Training eingestiegen.“, sagt der Trainer. Neben den fußballerischen Aspekten lag der Schwerpunkt auf der Fitness: „Wir haben das so ausgerichtet, dass wir auch nach der 70. Minute noch zulegen können.“ (Wolfgang Bauscher)

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