Sie wollen vorn mitspielen

Türkgücü tritt mit junger Mannschaft in der Gruppenliga an

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Zuversichtlich: Der SV Türkgücü präsentiert seine Neuzugänge. Auf dem Foto sind (hinten von links) Co-Trainer Alibrahim Semoski, Michael Pauker, Naci Kara, Dennis Kwiedor, Mikail Kocak, Sassan Ahmadi, Physiotherapeut Cuma Kayacik, (vorn von links) Trainer Hüseyin Üstün, Muhammed Gülsen, Kerem Ulas, Emin Arslan, Atakan Özdemir, Sahin Celik sowie Torwarttrainer Edin Karavdic.

Kassel. Nach einem ausgezeichneten dritten Rang in der vergangenen Spielzeit, direkt nach dem Wiederaufstieg, will Fußball-Gruppenligist SV Türkgücü nun den nächsten Schritt machen.

Das Ziel ist es, ein gewichtiges Wort im Meisterrennen mitzureden. Bestärkt wird der Klub mit seiner Philosophie dadurch, dass er neben der guten Platzierung auch den Sprung ins Kreispokalfinale schaffte. Trotz der Niederlage gegen Hessenligist KSV Baunatal verkaufte sich die junge Mannschaft sehr gut. Und nebenbei wurde der Verein aufgrund seines guten Abschneidens wieder Nummer eins in der Nordstadt.

„Vorn mitzuspielen heißt allerdings nicht, dass der Aufstieg Plicht wäre“, sagt Trainer Hüseyin Üstün gleich zu Beginn. Damit will er den Druck von seiner jungen Mannschaft nehmen. Eher sieht der Coach sein Ziel zunächst darin, die Mannschaft weiter zu entwickeln. „Wir haben junge talentierte Spieler hinzubekommen und hatten keine Abgänge, die das Konzept durcheinanderbrachten“, ergänzt Üstün. Ein Hauptaugenmerk legt der Coach im Training in die Weiterentwicklung der Spielsysteme und der Integration der zahlreichen Neuzugänge. Für die Schlüsselpositionen verpflichtete Türkgücü neben dem erfahrenen Muhammed Gülsen das heißumworbene Talent Naci Kara vom TSV Wolfsanger. Beide will der Coach in die Achse der erfahrenen Stammkräfte Alibrahim Semoski, Yunus Ulas und Yasin Bingül einbinden. Mit den Neuverpflichtungen ist es dem Trainer gelungen, die Mannschaft sowohl in der Spitze als auch in der Breite zu verstärken.

Eine Favoritenrolle will sich Üstün nicht zu schieben lassen und sagt: „Da gibt es noch andere wie die SG Hombressen/Udenhausen mit Neu-Trainer Marco Siemers, Verbandsliga-Absteiger KSV Hessen Kassel II oder auch Geheimfavorit FSK Vollmarshausen.“

Zum Saisonstart gastiert der SVT bei Aufsteiger VfL Kassel, bevor sich im ersten Heimspiel gleich der KSV Hessen Kassel II vorstellt.

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