Grebenstein muss zum FSV Wolfhagen und rechnet sich trotz Verletzten etwas aus

TuSpo fehlen Schlüsselspieler

Grebenstein/Wolfhagen. „Generalprobe misslungen, Premiere geglückt.“ Dieser Theaterweisheit wollen in der Fußball-Gruppenliga die beiden Kreisrivalen FSV Wolfhagen und TuSpo Grebenstein jeweils für sich in die Tat umsetzen, wenn sie sich am Sonntag, 15 Uhr, im Wolfhager Liemeckestadion gegenüber stehen.

Die Hausherren erlebten am Sonntag in Calden eine 0:4-Bruchlandung, die Grebensteiner bekamen im heimischen Sauertal von Wolfsanger mit 1:2 das Fell über die Ohren gezogen. Auch wenn Grebenstein momentan vier Ränge vor dem FSV postiert ist, der TuSpo-Vorsprung summiert sich aber lediglich auf drei Zähler, so wäre es sicherlich Kaffeesatzleserei, eine Mannschaft auf den Favoritenschild zu heben.

So sieht es auch TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj: „Wolfhagen ist ein Gegner, der uns anscheinend nicht liegt und gegen den wir uns immer schwer getan haben.“ In der letztjährigen Runde behielten zwar die Grebensteiner durch die Treffer von Leon Ungewickel und Marcel Szecsenyi mit viel Glück mit 2:1 die Nase vorne, im Rückspiel reichte es jedoch nur zu einem 1:1. Zu dem hat Mazrekaj personelle Sorgen. „Verletzungsbedingt fehlen mir mit Tobias Möller, Marcel Szecsenyi, Steffen Fried, Maximilian Schäfer und Leon Ungewickel ganz wichtige Schlüsselspieler. Trotzdem rechnen wir uns schon etwas aus und wollen auch etwas mitnehmen.“

FSV-Co-Coach David Michels, der neben dem ebenfalls verletzten Rafael Gorzel keinen Einsatz fliegen kann, hinter Kevin Richter steht ein Fragezeichen, weiß, dass die Rot-Weißen mit Grebenstein ein ganz dickes Brett bohren müssen. Michels: „Wir haben gemeinsam die Niederlage in Calden analysiert und daraus unsere Schlüssel gezogen. Mit dem einhelligen Mannschaftstenor, dass wir uns auf heimischen Geläuf rehabilitieren und auch gewinnen wollen. Das sind wir uns selbst und unseren Fans schuldig.“ Ein Schlüssel dafür könnte sein, die TuSpo-Torjäger Manuel Frey (7), Ferdinand Bloch (4), Adrian Schäfer (4) und Oliver Speer (3) auszuschalten. Die zusammen schon doppelt so oft trafen wie Wolfhagen (9) insgesamt. (zih)

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