Gruppenliga: Grebenstein ist bislang der einzige Bosporus-Bezwinger – Hinspiel wurde 3:1 gewonnen

TuSpo muss zum Spitzenreiter

Gegner kam nicht zum Zug: Im Hinspiel kontrollierte der TuSpo, hier David Durwald das Spiel. Der Gegner Bosporus, (rechts Ismet Yeguel musste sich hinten anstellen und verlor 1:3. Foto: mrß

Grebenstein. Auch das zweite Spiel des Fußball-Gruppenligisten TuSpo Grebenstein nach der Winterpause findet im Kasseler Nordstadtstadion statt. Dort wird der TuSpo womöglich wieder auf Kunstrasen am Sonntag (15 Uhr) auf den Tabellenführer FC Bosporus Kassel treffen.

Damit bekommen es die Grebensteiner nach dem Zweiten CSC 03 Kassel mit der nächsten Topmannschaft der Liga zu tun. Gegenüber dem 1:4 bei den Rothosen wollen sich die Grebensteiner nicht so leicht überrollen lassen. In diesem Spiel lag der TuSpo nämlich schon nach eine Viertelstunde mit 0:3 zurück und konnte danach zumindest ein Debakel verhindern.

Noch ohne Ligaspiel sind die Nordstädter nach der Spielabsage in der Vorwoche in Calden. Allerdings hat der Spitzenreiter gute Spiele in der Vorbereitung absolviert und sich mit Angreifer Nihat Cemali, der bis zur Winterpause acht Tore für die in der Nachbargruppe spielenden Rengershäuser verstärkt.

Dennoch ist TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj zuversichtlich, in diesem Spiel vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können: „Natürlich ist Bosporus Kassel der Favorit, aber es ist ein für uns vertrauter Gegner, den wir zuletzt zweimal bezwingen konnten.“

Die Erinnerungen an diese Spiele müssten dem Tabellenneunten das Selbstvertrauen für ein gutes Spiel geben. Sowohl beim 3:1-Auswärtserfolg in der Vorsaison als auch beim 3:1-Sieg im Hinspiel lieferte der TuSpo zwei Klassespiele ab und brachte Bosporus die bislang einzige Saisonniederlage bei.

Das wird aber auch zur Folge haben, dass der FC den TuSpo auf gar keinen Fall unterschätzen wird. Bei Bosporus sieht Mazrekaj besonders das Mittelfeld mit Yussuf Malli, Nurkay Bilir, Murat Aytemür, Ismet Yegül und Spielertrainer Seyed Hassan Nasseri sehr stark besetzt: „Gegen dieses dominante Mittelfeld wird es wichtig sein, die Räume eng zu machen.“ Sollte der TuSpo länger als zuletzt ohne Gegentor bleiben und aus wenigen Chancen ein Tor erzielen können, könnte erneut eine Überraschung möglich sein. (zmw)

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