Krohne hört als Trainer zum Saisonende auf – Viele Fragezeichen hinter den Spielen der Gruppenligisten

Überraschung vor dem Anstoß

Hört Ende der Saison auf: Die SG Hombressen/Udenhausen ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Tobias Krohne. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Die erste Überraschung in der Fußball-Gruppenliga gab es schon vor dem Start ins Restprogramm: Tobias Krohne hört zum Ende der Saison auf. Der Erfolgstrainer der die SG Hombressen/Udenhausen von der A-Liga in die Gruppenliga führte, wird aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen. Job und Zeitaufwand für das Traineramt sind nicht unter einen Hut zu bringen. Und so sieht es vor dem Start ins Restprogramm bei den heimischen Klubs aus. Spiele hätten eigentlich alle, spielen wird vermutlich keiner.

Calden/M. - Grebenstein

Caldens stellvertretender Abteilungsleiter Sascha Knoll kann sich aufgrund des aktuellen Zustands des Sportplatzes in Calden und auch wegen der Wettervorhersage nicht vorstellen, dass es am Samstag zum ewig jungen Duell mit seinem Ex-Klub kommt. Dabei steht doch besonders der TuSpo in den Startlöchern. Mit den besten Karten auf den Relegationsplatz und sechs Punkten Vorsprung auf den Dritten, SV Reichensachsen, hat die Elf von Trainer Valentin Plavcic, in der Winterpause noch mal personell nachgelegt. Mit Mario Bajo und Ivan Mamusa kamen zwei Akteure aus Bosnien/Herzegowina hinzu, die sich als Verstärkung erweisen sollten. Das ist auch eine Ansage in Richtung Tabellenführer TSG Sandershausen, dass die Sauertaler versuchen wollen, den Rückstand in den verbleibenden 13 Spielen noch wettzumachen. Sollte gespielt werden, wäre also ein Sieg für den TuSpo Pflicht.

Der TuSpo verlor seit seinem Abstieg aus der Verbandsliga 2013 nicht einmal gegen Calden/Meimbressen. Das stachelt natürlich auch den Ehrgeiz der Schützlinge von Jens Alter an. Die Vereinigten sind als Tabellenneunter sowieso eher in der Außenseiterrolle, aber die Tatsache dass die SG erst zwei von sieben Heimspielen gewonnen hat, stempelt den TuSpo noch mehr zum Favoriten. Außerdem würde Caldens Routinier Thomas Schindewolf gesperrt fehlen.

Hombressen/Udenhausen

„Die Gesundheit der Spieler geht vor“, sagt Edgar Schmidt, sportlicher Leiter der SG Hombressen/Udenhausen, wenn er auf die knochenharten und tief gefrorenen Sportplätze im Reinhardswald blickt. Somit sieht es danach aus, dass die Partie von Hombressen/Udenhausen gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach am Samstag erneut dem Wetter zum Opfer fällt. Da dürfte auch ein Platztausch von Hombressen nach Udenhausen nichts bringen. Gegen den Aufsteiger aus dem Werra/Meißner-Kreis hat die Krohne-Elf überhaupt noch nicht gespielt, diese Partie ist noch aus der Vorrunde.

Immenhausen

„Ob gespielt werden kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Im Moment sieht es sowohl auf dem Rasen als auch auf dem Hartplatz schlecht aus. Es wäre bei dem Frost zu gefährlich“, gibt sich TSV-Abteilungsleiter Matthias Werner skeptisch, dass die Partie gegen Weidenhausen II am Sonntag stattfinden kann. Sollte gespielt werden, wäre es gleich ein Schlüsselspiel, denn die auf dem viertletzten Platz liegenden Weidenhäuser haben bereits 13 Punkte Vorsprung bei allerdings zwei Spielen mehr gegenüber Immenhausen.

Während der Winterpause bestritten die Immenhäuser zwei Testspiele. Dabei gab Abwehrspieler Matthias Schilling nach langer Verletzungspause sein Comeback. Auch Mittelfeldspieler Marc Sommer war wieder mit von der Partie. Dafür werden die Offensivkräfte Stefan Bachmann und Sascha Fuchs ausfallen, sofern überhaupt gespielt wird. (zmw/zyh)

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