Kaufungen nach zwölf Jahren zurück in der Fußball-Gruppenliga – zwei schmerzhafte Abgänge

„Unsere Karten stehen nicht schlecht“

Die Trainer und die Neuen: (hinten von links) Co-Trainer Domenico Maresca, Jan Nickel (eigene U19), Jonas Kaczenski (SSV Sand), Steven Scharf (DSK Köln), Trainer Jörg Müller sowie (davor) Jonas Haupt (eigene U19), Tobias Boll (eigenen U19), Kevin van der Veen (FSC Lohfelden). Foto: Wieloch

Kaufungen. Lang ist es her, dass der SV Kaufungen in der Fußball-Gruppenliga um Punkte kämpfte. Vor zwölf Jahren stiegen die Lossetaler ab – jetzt sind sie zurück.

„Ich erwarte in der kommenden Spielzeit eine ähnlich hohe Trainingsbeteiligung wie in der vergangenen Saison. Wenn die Intensität und das Engagement stimmen, stehen unsere Karten gar nicht schlecht“, sagt Trainer Jörg Müller, der auf eine herausragende Runde seiner Elf zurückblicken kann. Als souveräner Meister in der Kreisoberliga sicherten sich die Kaufunger den Aufstieg und überzeugten durch Kontinuität und Spielwitz.

Vier Spieler, darunter zwei Leistungsträger, suchten aber dennoch eine neue Herausforderung und verließen in der Sommerpause den Verein. „Am liebsten hätten wir natürlich niemanden abgegeben. Aber so ist nur mal das Geschäft“, meint Vorsitzender Manfred Benda. Zu den Abgängen gehören mit Robert Omazic und Kristian Noja zwei Spieler, die in der abgelaufenen Saison maßgeblich zum Erfolg der Kaufunger beitrugen. Noja war mit 30 Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft, und Omazic sorgte als Kapitän und Abwehrchef in der Defensive für Ordnung. Beide zog es zum Verbandsligisten TSV Rothwesten. In der kommenden Spielzeit werden insgesamt acht neue Spieler den Kader verstärken, darunter drei aus der eigenen Jugend. Als Aufsteiger ist Müllers Ziel ganz klar der Klassenerhalt. „Wir wollen so schnell wie möglich den Ligaverbleib sichern und nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, erklärt der Kaufunger Coach. Außerdem freuen sich Müller und sein Co-Trainer Domenico Maresca auf die Derbys gegen Heiligenrode und Sandershausen. Aufstiegsfavorit ist aus Sicht des Trainergespanns der FSV Dörnberg.

Von Raphael Wieloch

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