Gruppenliga: Gastgeber Eintracht und FC Bosporus kämpfen um Platz an der Sonne

Verfolgergipfel: Eintracht Baunatal trifft auf FC Bosporus

Gut aufgehoben: Baunatals Torjäger Niels Willer (noch gesperrt) wird in der Vorrundenbegegnung, die Bosporus mit 3:0 für sich entscheiden konnte, von den FC-Spielern Otto Hofmann (links) und Tolga Yantut (rechts) abgeschirmt. .Foto: Fischer

Baunatal. Am Sonntag treffen zum Verfolgerderby der Fußball-Gruppenliga (Gr. 2) Eintracht Baunatal und der FC Bosporus (15 Uhr, Langenbergkampfbahn) aufeinander.

Beide sind optimal in die Restrunde gestartet. Nachdem Spitzenreiter Schauenburg zuletzt beim VfL Kassel patzte, ist der Kampf um den Aufstieg noch spannender geworden. Neben Eintracht und Bosporus liegen Schauenburg, Sandershausen und Grebenstein aussichtsreich im Rennen.

Beide Mannschaften gaben in 2015 noch keinen Punkt ab. Aber nicht nur in den letzten Wochen waren sie erfolgreich. Baunatal verlor nur eine der vergangenen neun Partien, Bosporus ist seit der 1:3-Niederlage gegen Grebenstein am 15. Oktober 2014 bei zwei Remis ohne Niederlage.

Manfred Katluhn, Coach der Eintracht, der wieder auf Sohn Jörn, Kapitän Tauche Christoph Wolff und Pascal Preuß zurückgreifen kann und somit personell die Qual der Wahl hat, sagt zum Gegner: „Bosporus ist eine spielstarke Mannschaft mit vielen guten Fußballern. Wollen wir gewinnen, müssen wir mehr abliefern als in den vergangenen Spielen.“

Bosporus-Spielertrainer Parham Nasseri weist den Gastgebern die Favoritenrolle zu: „Die Eintracht verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft und konnte sich in der Winterpause mit Norwig und Wierzbicki hochwertig verstärken.“ Der Coach hofft auf ein gutes Spiel, sieht seine Mannschaft allerdings nicht chancenlos, weil er auf eine mittlerweile eingespielte Mannschaft zurückgreifen kann. Vor allem seine Offensivkräfte zeigen sich enorm treffsicher. Allein Enes Sezer hat in den drei Spielen der Restrunde fünf Treffer erzielt.

Abstiegskampf in Söhrewald

Parallel zum Verfolgergipfel erwartet die TSG Wattenbach den FSV Kassel im Duell zweier Abstiegsgefährdeter. Der Sieger verschafft sich ein wenig Luft. Im Zusammenhang mit den drei Roten Karten gegen seine Elf beim letzten Spiel gegen Sandershausen nimmt FSV-Trainer Thomas Hühner zwei seiner Spieler in Schutz: „Mark Fischer hat den Ball nicht weggeschossen, sondern nur angetippt, und Attila Yildiz hat nicht nachgetreten.“

Von Horst Schmidt

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