Fußball-Gruppenliga: Baunataler schlagen Wolfsanger auf neuem Kunstrasen 4:1

Verstärkte Eintracht aus Baunatal siegt

Geriet zeitweise mächtig unter Druck: Wölfe-Schlussmann Marco Schneider (rechts) kommt vor Jörn Katluhn (links) und Mitspieler Jonas Eckel (Mitte) an den Ball. Besonders vor der Pause war Schneider ein sicherer Rückhalt für sein Team. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Auf dem neuen Kunstrasen neben der Langenbergkampfbahn in Großenritte gewannen die Fußballer von Eintracht Baunatal gegen den Gruppenligakonkurrenten TSV Wolfsanger 4:1 (0:0). Die Hausherren begannen mit den Neuzugängen Maximilian Norwig (KSV Baunatal II) und Blazej Wierzbicki (zuletzt 6. Liga Schweden) in der Startelf.

Nachdem Dennis Kahl aus 25 Metern nur die Latte traf (9.), kamen die VW-Städter durch Andreas Bürger (11.) und Sebastian Opl (16.) zu ihren ersten Großchancen. Die Kasseler kassierten dann binnen weniger Minuten zwei Rückschläge: Erst verletzte sich Jan Frank nach einem Luftduell am Sprunggelenk, wenig später humpelte Kapitän Michael Smyk mit Kreuzbandriss-Verdacht vom Feld.

TSV-Keeper Marco Schneider hielt in der folgenden Druckphase der Baunataler mit starken Paraden gegen Opl (27.) und Norwig (30.) das 0:0, in der Nachspielzeit fing er einen Konter vor Norwig ab (46.). „Wir hätten früher für Entspannung sorgen können, Wolfsanger hat lange dagegengehalten“, analysierte Eintracht-Trainer Manfred Katluhn die schwache Chancenverwertung seiner Elf.

Entscheidung nach der Pause

Torwart Maurice Kraft leitete in der 53. Minute den Gegenstoß ein, den Opl zur 1:0-Führung der Gastgeber verwertete. Wierzbickis Schuss aus spitzem Winkel (55.) entschärfte Schlussmann Schneider zur Ecke für Baunatal. Beinahe aus dem Nichts gelang den Kasselern der Ausgleich durch Hendrik Lange (67.), die zu passive Abwehr des Gegners schaute zu. Das Spiel nahm jetzt Fahrt auf, doch nachdem Norwig aus der Drehung von der Strafraumkante zur erneuten Heimführung traf (76.), hatten die Gäste immer weniger entgegenzusetzen. Die Großenritter vergaben daraufhin einige gute Kontermöglichkeiten leichtfertig, ehe Opls Pfund aus dem Rückraum das 3:1 bedeutete (81.). Auch Jamie Scott trug sich in die Torschützenliste ein, sein Schlenzer ins lange Eck ließ Schneider im Wölfe-Tor keine Abwehrchance (89.).

„Wir haben es trotz der Verletzungen bis zum 2:1 gut gemacht, am Ende gab die individuelle Klasse der Baunataler den Ausschlag“, erklärte TSV-Trainer Oliver Frank seine Sicht auf den Spielverlauf.

Von Gregory Dauber

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