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Nun gilt‘s für den VfL Kassel

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Von: Horst Schmidt

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Seine Durchsetzungsfähigkeit braucht der VfL wieder: Alibrahim Semoski (vorn) behauptet sich im Hinspiel gegen den Caldener Yannik Finis (am Boden).
Seine Durchsetzungsfähigkeit braucht der VfL wieder: Alibrahim Semoski (vorn) behauptet sich im Hinspiel gegen den Caldener Yannik Finis (am Boden). © Cora Zinn

Neben Schlusslicht OSC Vellmar II stehen in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) mit dem VfL Kassel, dem TSV Wolfsanger und dem TSV Heiligenrode drei weitere heimische Teams im Abstiegskampf und damit unter besonderer Beobachtung. Die Partien finden allesamt am Sonntag statt.

VfL Kassel

Am Hochzeitsweg geht es ab 15 Uhr für den VfL gegen die SG Calden/Meimbressen um mehr als nur einen Sieg. Es geht darum, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Genau dort ist das Team um Trainer Thomas Kunze gelandet. „Das Schlimme ist, dass wir in jeder der vergangenen Partien gut dabei waren, aber entweder im Torabschluss unkonzentriert agiert oder hinten unnötige Fehler gemacht haben“, analysiert der Coach. Kunze ist nicht bange vor dem Gegner und er hofft, dass seine Elf an die Leistungen beim 2:4 gegen Spitzenreiter Klei./Hun./Doh. anknüpfen kann. Und auch, dass seine Stürmer Marvin Moldenhauer und Yannick Billing, die zusammen 23 der 36 Treffer erzielten, auch diesmal ins Schwarze treffen.

Mit Calden/Meimbressen kommt eines der erfolgreichsten Teams der letzten Wochen. Nach dem Trainerwechsel von Sven Dopatka zu Sascha Knoll im Februar ist die Mannschaft stabiler geworden und hat zuletzt vier von fünf Spielen erfolgreich bestritten. Darunter waren prestigeträchtige Derby-Siege gegen Grebenstein und Zierenberg. Vor allem zwei Youngster machten von sich reden. Abwehrspieler Jason Fynn Busch und Stürmer Louis Siebert, die zusammen nach der Winterpause elfmal trafen.

TSV Wolfsanger

Neben der Reserve des OSC Vellmar werden der Weidenhäuser Zweiten die wenigsten Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt. Und eben diese tritt um 15 Uhr an der Fuldatalstraße an. Zuletzt unterlagen die Wölfe von Trainer Taylan Bilecen mit 0:3 in Heiligenrode, überhaupt gelang der letzte Sieg Anfang April mit 3:2 gegen den VfL.

„Das alles ist Geschichte, sagt Co-Trainer Kristian Noja. Und weiter: „Egal wer spielt, alles andere als ein Sieg zählt nicht.“ Ein Erfolg soll den Wendepunkt für die Wölfe bringen.

TSV Heiligenrode

Nach zwei Erfolgen zuletzt sind die Niestetaler wieder dran an den Konkurrenten im Abstiegsgeschehen und in Zierenberg (16 Uhr, Dörnbergstraße) nicht chancenlos. Die Mannschaft um Trainer Marco Burghardt, die in der Hinrunde lediglich ein Spiel gewinnen konnte, hat mit fünf Siegen inzwischen wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt geschöpft. „Die Moral stimmt, deshalb denke ich, wir können in Zierenberg unseren Hinspielerfolg wiederholen“, glaubt der Trainer an sein Team.

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