„Vielleicht ein gutes Omen“

Interview mit Mannschaftsführer Stefan Küllmer von der SG 

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SG-Duo als Verfolger: Seite-an-Seite jagen Jakub Swinarski und Tobias Gunkel (von rechts) von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach den gegnerischen Angreifer.

Weidenhausen. Fußball-Gruppenligist SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach tritt erstmals in dieser Saison in Hundelshausen an und trifft auf Mitaufsteiger Türkgücü Kassel. Wir sprachen mit SG-Kapitän Stefan Küllmer.

Herr Küllmer, Sie haben sich gleich zum Saisonauftakt einen Kapselriss an der Hand zugezogen. Alles wieder in Ordnung?

Stefan Küllmer: Nach der Verletzung habe ich am vergangenen Sonntag erstmals wieder mit einer Schiene gespielt. Alles ging gut, sodass ich auch gegen Türkgücü dabei sein kann.

Wie war die Stimmung nach dem Sieg in Wolfhagen?

Küllmer: Die war natürlich gut. Wir haben wie immer nach den 90 Minuten einen Ring gebildet und gewusst, dass dieses Ergebnis kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis harter Arbeit war. Es gibt aber überhaupt keinen Grund, nach diesem ersten Erfolg abzuheben.

Aber jetzt geht die Mannschaft doch sicherlich selbstbewusst ins Heimspiel?

Küllmer: Zwar hat Türkgücü den in der vergangenen Serie mit Abstand gefährlichsten Stürmer verloren. In dieser Mannschaft steckt aber nach wie vor eine hohe spielerische Qualität. Und mit Emre Bicer aus Lohfelden hat unser nächster Gegner nun einen anderen schussgewaltigen Angreifer in seinen Reihen.

Wie wird man sich darauf einstellen?

Küllmer: Frühzeitiges Attackieren ist sicherlich ein gutes Rezept, das hat schon der TSG Fürstenhagen zum Auftakt erfolgreich getan. Ganz wichtig ist es auch, schnell in die Zweikämpfe zu kommen und den Gegner nicht zu dessen Spiel kommen zu lassen.

Gibt es Ausfälle bei der SG?

Küllmer: Thorben Rippel hat muskuläre Probleme und bei Jannick Schinzel ist ein Nerv eingeklemmt, der kann sich kaum bewegen. Auch Kevin Träbing hat nach einem rüden Foul eine Verletzung am Sprunggelenk. Der Einsatz aller drei ist noch offen.

Gibt‘s noch Erinnerungen an den letzten Auftritt in Hundelshausen?

Küllmer: So einen wahnsinnigen Schlagabtausch wie im entscheidenden Relegationsspiel gegen BC Sport Kassel vor fast 800 Zuschauern vergisst man nicht so schnell. Vielleicht ist dies sogar ein gutes Omen für das Spiel am Sonntag.

Wagen Sie einen Tipp?

Küllmer: Nein lieber nicht. Damit habe ich noch nie Glück gehabt.

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