Der Vollstrecker fehlt

Caldens zweifacher Elfmeterschütze Dittmar gegen Grebenstein nicht dabei

Fehlt morgen im Derby: Am Mittwoch verwandelte Dennis Dittmar von der SG Calden/Meimbressen zwei Elfmeter gegen den TuSpo Grebenstein. Beim Wiedersehen am Samstag im Sauertalstadion wird der Caldener nicht mit dabei sein.

Grebenstein. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es schon zum Rückspiel in der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TuSpo Grebenstein und der SG Calden/Meimbressen.

Der Tabellenzweite aus Grebenstein bekommt also innerhalb von knapp drei Tagen die Gelegenheit die Maßstäbe im Altkreis Hofgeismar wieder zurecht zu rücken. Außerdem freuen sich die Plavcic-Schützlinge natürlich auf das erste Heimspiel seit dem 31. Oktober.

Noch immer Gesprächsthema sind die drei Elfmeter für Calden/Meimbressen beim Mittwochspiel. SG-Trainer Jens Alter lobte Schiedsrichter Florian Pfeiffer. „Seine Entscheidungen waren aus meiner Sicht alle regelkonform, dass er überhaupt den Mut hatte, den zweiten und sogar noch den dritten Elfmeter zu pfeifen, hat mir imponiert.“

Tuspo-Coach Valentin Plavcic fand die Vergehen nicht so eindeutig wie der Unparteiische und hätte bei einem Foul an Leon Ungewickel in der ersten Halbzeit sich auch einen Elfmeterpfiff gewünscht, bescheinigte aber Pfeiffer insgesamt keine schlechte Leistung. Von seiner Mannschaft verlangt Plavcic für das Rückspiel wieder mehr Konsequenz vor dem Tor. „Die zweite Halbzeit war Alibifußball von meiner Elf, trotz deutlich mehr Ballbesitz kam nichts Zählbares heraus“, meinte der Bosnier. Die SG hätte das gemacht, was sie am besten kann, nämlich kämpfen.

Der zweifache Elfmeterschütze aus dem Hinspiel, Dennis Dittmer, wird am Samstag aus beruflichen Gründen fehlen. Dittmer hatte Verantwortung übernommen, nachdem Thomas Schindewolf an Andre Schreiber gescheitert war. Der 21-fache Torschütze der Caldener hatte bei den zwei Situationen, als Foulspiel gepfiffen wurde, jeweils einen Kontakt mit den Gegenspielern gesehen. Er hätte nur verlieren können bei den 1:1-Duellen mit Schreiber. „Der Schütze hat es am schwersten beim Strafstoß“, meinte der 31-Jährige.

Andre Schreiber, Schlussmann des TuSpo konnte einen Elfmeter parieren. Drei Strafstöße in einer Halbzeit hat der 33-jährige Keeper mit Hessenligaerfahrung auch noch nicht gegen sich bekommen. Schreibe glaubt, das sein Team sich für die Niederlage vom Mittwoch revanchiert. „Trotz der Niederlage stimmte die Einstellung bei uns, wir müssen einfach wieder zielstrebiger im Abschluss sein. Die Caldener waren kein übermächtiger Gegner“, gab Schreiber zu Protokoll. (zyh)

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