Wagener lässt SG  jubeln: Calden/M. gewinnt nach 0:1-Rückstand

Gab die Vorlage zum Caldener Siegtreffer: Der eingewechselte Sascha Knoll (rechts), hier ein Archivbild. Foto: Rieß

Calden. Die SG Calden/Meimbressen hat sich nach einem 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den FC Bosporus Kassel im Mittelfeld der Tabelle in der Fußball-Gruppenliga stabilisiert.

Beide Trainer waren mit den Leistungen ihrer Mannschaft nicht zufrieden waren. Das heißt im Umkehrschluss, dass es kein gutes Spiel gewesen sein kann. Doch dafür gab es intensiv und trotzdem fair geführte Zweikämpfe auf dem Kaiserplatz und auch genügend, wenngleich vergebene Torchancen auf beiden Seiten.

Ein Rückstand gegen die Kasseler Nordstädter, die zuletzt in Calden immer siegreich waren, sollte eigentlich nichts Gutes bedeuten. Mikail Bayrak traf nach neun Minuten für die Gäste. Doch dass die Caldener sich quasi am Ende den Sieg doch noch erarbeiteten, machte SG-Trainer Jens Alter glücklich. Er meinte nach der Partie: „Zwar haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert, aber aufgrund dem einen Tick mehr Torchancen war der Sieg vielleicht doch nicht ganz unverdient“.

Sechs Minuten nach dem Rückstand gelang Maximilian Gellner (14.) der 1:1-Ausgleich. Bis zur Halbzeit wurde noch eine hundertprozentige SG-Chance notiert, als Fabio Rumpf einen prima Querpass zu Gellner spielte, doch dieser freistehend am Gästekeeper Emre Balci scheiterte.

Die erste Torchance im zweiten Abschnitt hatte der FC, als Torschütze Mikail Bayrak durch war und Schlussmann Müller sowie Ortega Moreno in höchster Not zum Eckball klären konnten. In den letzten 20 Minuten hatten die Caldener mehr vom Spiel. Zunächst tauchte Nino Wagener in der 70. Minute vor Balci an der Strafraumgrenze auf, wollte diesen überlupfen, doch auch da war der starke Kasseler Schlussmann auf dem Posten und klärte. Vier Minuten später scheiterte Marko Utsch an Balci, nach Vorarbeit von Marcel Schindler. Nur 120 Sekunden später tauchte Schindler vor dem Gästetorwart auf – wieder hieß der Sieger Emre Balci. Acht Minuten vor dem Ende endlich die Erlösung. Der eingewechselte Sascha Knoll gab mit dem Hinterkopf die Vorlage zu Nino Wagener, der alleine auf Balci zulief, in diesmal umkurvte und einschob. „Irgendwie hatte ich etwas Muffensausen, als der Keeper vor mir auftauchte, aber diesmal ging zum Glück alles gut“, kommentierte der 25-jährige die entscheidende Szene des Spiels.

FC-Trainer Antonio Rega konnte dem Spiel überhaupt nichts Positives abgewinnen. Einen Sieger hätte die Partie nicht verdient gehabt. Seine Mannschaft müsse sich mächtig steigern.

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