Gruppenliga: TSG hofft bei spielstarken Sandershäusern auf ein Erfolgserlebnis

Wattenbach unter Druck

Die Nase vorn: Wattenbachs Tom Zappe (rechts) gewinnt das Kopfballduell gegen den Sandershäuser Yannik Damm. Die Söhrewälder behielten am Ende mit einem 2:1-Sieg das bessere Ende für sich. Foto: Fischer /nh

Niestetal. Wenn am Sonntag in der Begegnung der Fußball-Gruppenliga die TSG Sandershausen den Namensvetter aus Wattenbach empfängt, stehen vor allem die Söhrewalder Gäste wegen ihrer derzeitigen Tabellensituation unter Druck (15 Uhr, Sportplatz Heiligenröder Straße).

Sechs Begegnungen haben die Niestetaler seit der Winterpause bestritten. Im Grunde lief alles gut, wäre da nicht das 2:2-Remis beim Letzten VfL Kassel gewesen, als die TSG zur Pause noch 2:0 vorn gelegen hatte. Ansonsten verlief alles im Sinne der Sandershäuser: Gegen Spitzenreiter CSC 03 erkämpfte sich das Team von Trainer Friedhelm Janusch ein 1:1-Remis, der Zweite FC Bosporus wurde sogar 1:0 besiegt. Außerdem gelangen weitere Siege gegen Weidenhausen II (2:1), Wolfsanger (3:2) und zuletzt ein 1:0 in Wolfhagen.

Der Erfolg begründet sich vor allem im disziplinierten Auftreten der Mannschaft, aber auch in der Stabilität der Abwehr, dirigiert vom jungen Torhüter Samuel Zapico. Auch Torjäger Sebastian Ullrich findet sich mittlerweile immer besser zurecht und steht nun mit 15 Treffern auf Rang zwei der Torjägerliste. „Personell plagen uns derzeit Probleme. Felix Bredow wird ausfallen und drei weitere Spieler sind angeschlagen. Dennoch wollen wir unsere Erfolgsserie ausbauen“, sagt Janusch.

Anders der Gegner Wattenbach, der einen Trainerwechsel vollzog, da Mark Sittig berufsbedingt Ende Januar von seinem Posten zurücktrat. Seitdem ist der Kapitän Jan Hille interimsweise für das Coaching zuständig. Die Söhrewalder gewannen die Vorrundenbegegnung im Oktober dank zweier Treffer von Tom Zappe mit 2:1. Seitdem führt der Weg der TSG steil nach unten: Nur ein Sieg gegen Nachbar Vollmarshausen steht zu Buche, ansonsten gelangen nach der Winterpause nur zwei Remis gegen Türkgücü und am Dienstag im Nachholspiel gegen Wolfhagen. Demgegenüber verließ die Mannschaft fünfmal als Verlierer den Platz. Bitter waren vor allem die Pleiten gegen Wettesingen und Wichmannshausen.

Deshalb geht jetzt der bange Blick in der Tabelle nach unten. Aus diesem Grunde gibt Abteilungsleiter Pino Malena als Motto „Verlieren verboten“ aus.

Von Horst Schmidt

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