Gruppenliga: Calden/Meimbressen fährt als Außenseiter zum hoch gehandelten FC Bosporus

„Werden uns nicht verstecken“

Einsatz gefordert: Wie im Vorjahr wird Calden/M. (hier Thomas Schindewolf, Sascha Heckmann und Falko Lengyel) alles geben müssen , um gegen Bosporus Kassel zu bestehen. Foto: zhj

Calden. Für die SG Calden/Meimbressen geht es am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Gruppenliga beim FC Bosporus Kassel wieder gegen ein Spitzenteam.

Die Kasseler Nordstädter stehen nach vier Spieltagen mit vier Siegen und 9:0 Toren punktgleich hinter dem CSC 03 auf dem zweiten Platz und dort beendeten sie auch die letzte Saison. Viele, auch rund um den Caldener Kaiserplatz, schätzen den FC Bosporus sogar stärker ein als den CSC, gegen den die SG zu Hause verlor.

Aber die SG kommt immerhin als Tabellenvierter an die Wiener Straße nach einem guten Start mit drei Siegen aus den vier Partien. Eine Caldener Abordnung beobachtete den FC am Mittwochabend im Kreispokalspiel gegen den Verbandsligisten Rothwesten. Doch das brachte ihnen keine Erkenntnisse ein, denn der neue Bosporus-Coach Yusuf Barak schonte bei der 1:7-Niederlage einige Stammspieler.

Das ist aber dennoch ein Fingerzeig für Caldens Trainer Jens Alter, dass die Kasseler nämlich sehr fokussiert auf das Duell mit der SG sind und das verlief beim letzten Mal, als die Vereinigten dem Favoriten ein 3:3 abtrotzten, sehr hitzig.

Von den SG-Akteuren wird sicherlich eine hohe Disziplin gefordert sein, aber auch viel Laufbereitschaft gepaart mit ihren kämpferischen Tugenden. „Verstecken wollen wir uns nicht, sind aber auch nicht so vermessen uns mit dem FC auf eine Stufe zu stellen. Ein Punkt für uns wäre eine tolle Sache am Sonntag“, meint Alter.

Seine Mannschaft brauche immer noch zu viele Chancen um zum Torerfolg zu kommen und beim Tabellenzweiten müsse man die voraussichtlich sich wenig bietenden Gelegenheiten eiskalt ausnutzen, erklärt Alter. Personell wird der SG-Trainer etwas umstellen müssen, Kapitän Sascha Knoll fehlt erneut urlaubsbedingt und Falko Lengyel aus der Viererkette ist etwas angeschlagen. Aber in dem Youngster Nils Hofmeyer sieht Alter eine echte Alternative für die Stammformation.

Tabellarisch sieht es so aus, dass die Kasseler den Vereinigten schon um sechs Punkte vorauseilen würden, wenn sie den Dreierpack, wie beim 3:1 in der letzten Saison im Nordstadtstadion gegen Calden/M., wiederholen könnten. (zyh)

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