Wolff-Team war nicht bissig genug

Wettesingen/B./O. verliert Heimspiel gegen Reichensachsen 0:1

Endstation: Reichensachsens Pavel Kopecky (links) klärt gegen Oliver Flörke. Die Gäste gewannen mit 1:0. Foto: Michl

Wettesingen. Der Wunsch von Marco Wolff, Trainer der in die Gruppenliga aufgestiegenen SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen, mit 30 Punkten in die Winterpause zu gehen, blieb unerfüllt.

Denn die Vereinigten mussten auf heimischen Geläuf in Wettesingen dem SV Reichensachsen mit 0:1 (0:0) Tribut zollen.

Ein enttäuschter SG-Coach: „Das waren zwei verschenkte Punkte, ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf gerechter gewesen.“ Marco Wolff brauchte auch nicht lange nach einer Erklärung suchen, warum den Gästen aus dem Eschweger Land die drei Punkte mitgeben werden mussten. Wolff: „Den verletzungsbedingten Ausfall von Rinat Kabykenov und später auch Marvin Wolff konnten wir nicht kompensieren.“

Kabykenov war kurz vor der Pause rüde gefoult worden, musste beim Gang in die Kabine gestützt werden, kam aber nach dem Seitenwechsel wieder mit zurück auf den Rasen. Nach nur gespielten fünf Minuten aber musste Kabykenov passen. Ähnlich erging es auch nicht ganz eine Viertelstunde später Marvin Wolff. Auch für ihn als Denker und Lenker im SG-Mittelfeld kam das vorzeitige Aus. Vor allem in der Schlussphase gingen die Gäste nicht gerade zimperlich zu Werke. Mit der Folge, dass sie nicht vollzählig nach dem Schlussfeld auf dem Feld standen, Pellumb Zela (84.) konnte nach Rot vorzeitig zum Duschen gehen.

In der ersten halben Stunde lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei die Zuschauer jedoch hüben wie drüben auf nennenswerte Torchancen verzichten mussten. Die erste Platzherrenmöglichkeit besaß Rinat Kabykenov (32.), sein Freistoßhammer wurde aber mit einer Glanztat von Gästekeeper Sascha Eisenhuth pariert. Kurz vor der Pause hätten die Gäste in Front ziehen müssen. Doch Vitezslav Brozik (41.) brachte das Kunststück fertig, aus kürzester Distanz das Tor zu verfehlen.

Nach der Pause erarbeiteten sich die Gäste ein optisches Plus, konnten dies mit Hilfe der SG-Abwehr auch durch Christian Schätzke (59.) zählbar zum Führungstor umsetzen.

In der Schlussphase schalteten die Vereinigten dann in die Alles oder Nichts-Taktik um, doch der krönende Abschluss wollte ihnen einfach nicht gelingen.

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