Zwei Elfmeter für den FSV beim 1:1 gegen den TSV Wichmannshausen

FSV Wolfhagen: Wiegand trifft, Turan nicht

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Auf dem Weg in Richtung TSV-Tor: Der Wolfhager Kevin Simpson (rechts) wird von Bastian Degenhardt verfolgt.

Wolfhagen. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Wichmannshausen wollte der FSV Wolfhagen in die neue Saison der Fußball-Gruppenliga starten.

Doch am Ende mussten sich die Rot-Weißen von Neu-Trainer Michael Briehl mit einem 1:1 (1:0) begnügen.

In der ersten Viertelstunde drängten die Gäste unter ihrem neuen Coach Maikel Buchenau mit viel Druck auf eine frühe Vorentscheidung, hochkarätige Einschussmöglichkeiten konnten sie sich dabei jedoch nicht erarbeiten. Im Gegenteil. Den ersten Torjubel stimmte der FSV-Anhang an. Zuerst passierte Kevin Simpson Gästekeeper Sascha Eisenhut, verfehlt aber das Ziel, wobei in diesen Ball Timo Wiegand krätschte, aber nur den Pfosten traf. Der Abprallerkam zu Kamil Turan, dessen Schuss kratzte jedoch ein Wichmannshäuser von der Torlinie. Dann doch die Wolfhager 1:0-Führung. Ein 50-Meter-Traumpass von Turan fand exakt Jannik Schaake, der von Christian Schindewolf aber nur regelwidrig im Strafraum am Erfolg gehindert werden konnte. Der hervorragend leitende Schiedsrichter Nico Eberhardt zeigte sofort auf den Punkt. Timo Wiegand (15.) ließ sich diese Chance nicht entgehen, er vollstreckte unhaltbar.

Fünf Minuten später hätte Wolfhagen den Sack zumachen können. Diesmal setzte sich Timo Wiegand gegen Christian Schindewolf durch, dem erneut keine Wahl blieb, mit einem Foul den zweiten FSV-Treffer auf Kosten eines Strafstoßes zu verhindern. Diesmal trat Kamil Turan (20.) an, fand jedoch in Schlussmann Eisenhuth seinen Meister. Die erste hochkarätige Einschussmöglichkeit der Gäste konnte erst fast mit dem Pausenpfiff notiert werden, wobei FSV-Schlussmann Nils Zimmermann Glück hatte, verfehlte der Schuss von Eser Kazak nämlich nur hauchdünn das Ziel.

Nach dem Seitenwechsel legte Wichmannshausen mit Vollgas erneut den Vorwärtsgang ein, ohne aber Keeper Zimmermann und seine Vorderleute in arge Verlegenheit bringen zu können. Bis auf die 76. Spielminute. Da segelte der Ball über die gesamte Platzherrenabwehr, fand Ezer Kazak, der Zimmermann keine Abwehrchance ließ: 1:1.

Und fast hätten die Gäste gar die volle Ernte mitgenommen, doch Eser Kazak (81.) brachte das Kunststück fertig, das Ziel aus der Nahdistanz zu verfehlen.

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