FSV gewinnt 5:2 gegen Bergshausen

Wiegand trifft viermal für Wolfhagen

Tor, Tor, Tor und Tor: Wolfhagens vierfacher Torschütze Timo Wiegand (links) setzt sich gegen Sascha Jordan durch.
+
Tor, Tor, Tor und Tor: Wolfhagens vierfacher Torschütze Timo Wiegand (links) setzt sich gegen Sascha Jordan durch.

Weiter auf Erfolgskurs in der Fußball-Gruppenliga befindet sich der FSV Wolfhagen, der mit dem 5:2 (2:1)-Sieg über den FSV Bergshausen seine weiße Heimweste wahrte. Hierzu der Schnellcheck:

Wolfhagen – Das Spiel übertraf noch die hohen Erwartungen. Es war mit vielen Toren, Torszenen und zwei spielerisch starken Mannschaften. Die läuferisch besseren Wolfhager konnten sich dabei in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen. Aus einer starken Wolfhager Mannschaft ragte der Kapitän und vierfache Torschütze Timo Wiegand heraus, der letztlich der Unterschiedsspieler war. Dabei hatte der Torjäger der vergangenen Jahre in seinen ersten vier Partien noch nicht getroffen.

Wie war die Anfangsphase?

Den besseren Start erwischten die Gäste, die durch einen sicher verwandelten Handelfmeter von Cedric Mimbala in Führung gingen (6.). Der im Angriffszentrum aufgebotene frühere Drittligaprofi erwies sich als ständiger Unruheherd. Ein weiterer Treffer Mimbalas wurde nicht anerkannt.

Wann kam die Wende?

Nach etwa einer Viertelstunde fanden die Gastgeber besser ins Spiel. Pascal Deiss fand auch den Weg ins Tor, doch wurde sein Treffer wegen Abseits aberkannt (18.). Das Spiel kippte durch zwei starke Co-Produktionen von Spielmacher Demetrio D Agostino und Angreifer Wiegand. Zunächst schickte D Agostino Wiegand steil, der im Strafraum am Gästetorhüter Maurice Ketterer vorbeizog und zum 1:1 traf (31.). Nur vier Minuten später erlief er einen Querpass der Gäste vor dem eigenen Strafraum und spielte zu Wiegand, der aus zum 2:1 traf. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber Glück, als erneut Mimbala an den Pfosten köpfte (41.).

Wie verlief die zweiten Halbzeit?

An der ersten Großchance waren wieder D Agostino und Wiegand beteiligt, als der Angreifer vor Ketterer an den Ball kam, aber sein Lupfer am Pfosten landete (49.). Herrlich herausgespielt war das 3:1. Nach einem Pass auf den rechten Flügel hatte Kamil Turan in den Fünfmeterraum geflankt, wo Wiegand per Flugkopfball traf (54.). Mit einem von der Strafraumgrenze verwandelten Freistoß sorgte Florian Steinhauer wieder für Spannung, doch nur zwei Minuten später nahm Wiegand seinem Gegenspieler einige Meter ab, spielte ihn aus und traf aus 16 Metern. Den Schlusspunkt setzte Julius Knatz mit einem verwandelten Strafstoß, nachdem Jannik Schaake im Strafraum von Jerome Rapp zu Fall gebracht worden war.

Was sagte Wolfhagens Trainer Valentin Plavcic?

„Das war ein Sieg gegen einen ganz starken Gegner. Ich musste nach den ersten Minuten taktisch etwas umstellen. Insgesamt waren wir als Mannschaft besser.“

(Michael Wepler)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.