Gruppenliga: Sandershausen tritt zum Spitzenspiel beim FSV Dörnberg an

TSG will Anschluss halten

So will Trainer Friedhelm Janusch seine Sandershäuser gegen den Spitzenreiter sehen: Kapitän David Altschmied (rechts) behauptet sich in der Hinrunden-Begegnung dynamisch vor Dörnbergs Kevin Richter. Foto: Fischer/nh

Habichtswald. Wenn die TSG Sandershausen am Sonntag ab 15 Uhr (Bergstadion) in der Partie der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) bei Tabellenführer FSV Dörnberg antritt, geht es für die Niestetaler vor allem darum, den Anschluss an die Spitzenplätze im Titelrennen zu halten.

Im Aufeinandertreffen der beiden auswärtsstärksten Mannschaften der Liga ist kein Favorit auszumachen. Und doch erwartet die Mannschaft von Trainer Friedhelm Janusch mit Dörnberg ein ganz dicker Brocken. Die Gastgeber sind neben ihrer Auswärtsstärke nebenbei auch das erfolgreichste Heimteam. Im Bergstadion gab der FSV nur bei zwei Remis (3:3 gegen Hombressen/Udenhausen und 2:2 gegen Heiligenrode) Punkte ab. Überdies verlies die Mannschaft von Trainer Jörg Reith nur in einer Partie überhaupt den Platz als Verlierer (0:3 in Kaufungen).

Auch Sandershausen muss sich nicht verstecken. Immerhin gelangen der TSG um Torhüter Tobias Orth zuletzt sechs Auswärtssiege in Folge. Spektakulär waren vor allem die Erfolge in Kaufungen (5:0) und Calden (3:0). Selbstvertrauen holten sich die Niestetaler beim 3:2-Derby-Sieg vergangenen Sonntag gegen Heiligenrode, als sie einen 1:2-Rückstand zur Pause noch in einen 3:2-Sieg umwandelten.

„Wir fahren nach Dörnberg um zu gewinnen“, gibt sich Janusch recht selbstbewusst. Seine Zuversicht bezieht der Trainer vor allem aus dem 3:3-Remis in der Hinrunde. Damals gelang es seiner Mannschaft, in doppelter Unterzahl noch den einen Punkt zu retten. „Wir müssen vor allem Dörnbergs Torjäger Pascal Kemper aus dem Spiel nehmen“, weiss Janusch, dass vor allem auf seine Defensive harte Arbeit zukommt.

Auch beim Spitzenreiter geht man mit dem nötigen Respekt in die Partie. „Die TSG stellt die dynamischste Mannschaft dieser Klasse. Sandershausen hatte nur einen holprigen Start und ließ dort einige Punkte liegen. Das Team ist in der Breite gut besetzt“, sagt FSV-Trainer Reith über den kommenden Gegner.

Von Horst Schmidt

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