Fußball-Gruppenliga: SG Schauenburg gastiert am Kasseler Hochzeitsweg

VfL Kassel will Primus ärgern

Gut abgeschirmt: Die VfL-Spieler (von links) Rodriguez Montero, Tom Winter und Marvin Steube (hier gegen Wolfsangers Hendrik Lange) wollen dem Tabellenführer keinen Raum zur Entfaltung lassen. Archivfoto: Fischer

Kassel. Wenn der VfL Kassel am Sonntag im Spiel der Fußball-Gruppenliga, Gruppe 2, ab 15 Uhr am Hochzeitsweg den Spitzenreiter SG Schauenburg empfängt, geht es für die Kirchditmolder vor allem darum, die Auftaktniederlage in die Restrunde gegen Wolfhagen vergessen zu machen.

Mit dieser Devise wollen die Spieler um Trainer Marco Siemers in die Partie gehen, denn sie haben in der Tat etwas gutzumachen.

Seit der Vorrundenbegegnung am sechsten Spieltag, die 0:0 endete, führten die Wege beider Mannschaften in unterschiedliche Richtungen. Die einen, die Schauenburger, stehen seit dem achten Spieltag in der Spitzengruppe und seit dem 14. Spieltag ununterbrochen auf dem ersten Platz. Bei den Kirchditmoldern hingegen war die Anfangseuphorie schnell verpufft. Belegten sie am siebten Spieltag noch einen Aufstiegsplatz, so bewegt sich das Team seitdem zwischen Platz neun und elf.

Für Coach Siemers waren die Gründe schnell gefunden, so dass er die Konsequenzen daraus gezogen hat und verstärkt auf den Nachwuchs baut.

„Gegen Schauenburg werden wir nicht blauäugig ins Verderben laufen, sondern aus einer verstärkten Abwehr heraus versuchen, zum Erfolg zu kommen“, lautet die Marschroute des Trainers. Für Sonntag hofft er, die Mannschaft durch U-19-Spieler verstärken zu können.

Sein Gegenüber Jurek Förster hat dagegen richtige Luxusprobleme, in seinem ausgeglichenen Kader hat er keine Schwierigkeiten, den Routinier Timo Reuter, aber auch die zurzeit noch leicht angeschlagenen Dennis Riehm und Daniel Schneider zu ersetzen.

Nicht nur deshalb ist der Trainer guten Mutes: „Auch wenn der Start vergangene Woche holprig war, so habe ich zu allen Spielern vollstes Vertrauen. Deswegen ist für mich eines klar: Wir wollen drei Punkte.“

Von Horst Schmidt

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