Wolfhagen bleibt nach 5:2-Heimsieg auf Tabellenplatz vier

„Wölfe“ lassen „Löwen“ abblitzen

Da kam Freude auf : Die Wolfhager Spieler beglückwünschen Dustin Taege (Zweiter von rechts), der gerade das 2:0 erzielte. Am Ende behielten die „Wölfe“ gegen den KSV Hessen Kassel II mit 5:2 die Nase vorne. Foto: Michl

Den fußballerischen Vergleich zwischen „Wölfen“ und „Löwen“ entschied am vorletzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen mit einem 5:2 (2:0)-Heimsieg gegen den KSV Hessen Kassel II klar zu seinen Gunsten.

Damit bleibt bei den gastgebenden Rot-Weißen von Trainer Halil Inan noch etwas Hoffung auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Doch die Chance ist bei zwei Punkten Rückstand auf gleich zwei Mannschaften gering.

Gegen die Löwen-Zweite legten die Wolfhager los wie die Feuerwehr und hätten früh in Führung gehen können. Das aber verhinderte bei einem Schuss von Jannick Schaake (5.) die Querlatte. Als Ibrahim Chahrour rüde von den Beinen geholt wurde, nutzte Timo Wiegand (14.) den fälligen Strafstoß zum 1:0. Davon hatten sich die Kasseler noch nicht erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Nach feiner Einzelleistung traf Dustin Taege (18.) zum 2:0. Statt am Drücker zu bleiben, ließen es die Wolfhager dann jedoch etwas ruhiger angehen und bauten damit den Gegner auf. Der hätte durchaus durch Tobias Damm (30.) und Selcuk Yikat (44.) ausgleichen können. Beide Mal rettete ein FSV-Abwehrbein auf der Linie.

Auch nach der Pause diktierten die Kasseler in der ersten Viertelstunde das Geschehen, doch Damm (51.), Christian Wollenhaupt (62.) und Lukas Iksal (67.) brachten jeweils das Kunststück fertig, völlig allein vor FSV-Torwart Timon Dietrich das Ziel zu verfehlen.

So etwas wird bekanntlich bestraft. Nach einem lehrbuchmäßigen Konter baute Kamil Turan (67.) den FSV-Vorsprung aus. Jetzt waren die Gäste etwas von der Rolle. Wolfhagen übernahm wieder die Initiative und machte innerhalb von 90 Sekunden den Deckel endgültig drauf.

Nach feiner Vorarbeit von Kamil Turan ließ Timo Wiegand (78.) KSV-Schlussmann Niklas Neumann nicht den Hauch einer Chance - 4:0. Dann fand ein weiter Abschlag von Platzherrenkeeper Dietrich seinen Torjäger Timo Wiegand (80.). Der machte diesem Prädikat alle Ehre ung gab erneut Torwart Neumann das Nachsehen gibt - 5:0.

Damit war die Messe gelesen, wobei sich Halil Inan aber trotzdem ärgerte. Denn seine Spieler ließen den Schlendrian einziehen, so dass der KSV durch Yika (84.) und Damm (87.) noch das Ergebnis korrigieren konnten. Zwei völlig unnötige Gegentreffer.

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