Wolfhagen besiegt Vollmarshausen 2:1: D‘Agostino und Schaake treffen

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Überzahl: Demetrio D’ Agostino (Nr. 21) und Philipp Kaiser attackieren den Vollmarshäuser Tim Ogrodnik. 

Das Wetter auf der Liemecke hätte an diesem Sonntag besser sein können, die Leistung des FSV Wolfhagen hingegen ließ kaum Wünsche offen: Die Wölfe besiegten Verfolger FSK Vollmarshausen mit 2:0 (2:1) und stabilisierten ihre Position im oberen Tabellendrittel der Fußball-Gruppenliga somit weiter.

Die Partie startete ausgeglichen. Bei Dauerregen rutschen die Bälle auf beiden Seiten hin und wieder vom Fuß, die Bedingungen waren deutlich erschwert, dennoch kamen beim FSV erstaunlich viele Pässe an.

FSV-Stürmer Demetrio D‘ Agostino schoss einen vielversprechenden Freistoß, der aber über statt unter der Latte landete. Immer wieder erarbeiteten sich die Wölfe Torchancen, scheiterten aber am Abschluss. Auch die Gäste kamen in Tornähe, Torschüsse ergaben sich bei ihnen aber eher aus Standards.

Nach 20 Minuten Spielzeit bekam wieder D‘ Agostino einen Ball von Andre Nordmeier zugespielt, im Eins-gegen-Eins scheiterte dieser aber, doch der Abpraller kullerte vor die Füße von Jannick Schaake, dessen Schuss erneut pariert wurde.

Auf der anderen Seite endete eine Aktion von Wölfe-Torhüter Sebastian Schmidt beinahe verhängnisvoll: Ein zu kurzer Pass landete bei Miguel Schneppe, dem der Regen aber sichtlich zu schaffen machte.

In der 35. Spielminute klingelte es aber endlich - und zwar für die Wölfe: D´ Agostino brachte seine Elf in Führung. Nur sieben Minuten später war es Jannick Schaake, der mit einem scharf geschossen Ball unhaltbar zum 2:0 erhöhte.

In der 59. Spielminute hätte Timo Wiegand alles klar machen können, als er aus 30 Metern auf das leere Tor schoss. Doch der Ball verfehlte das Tor knapp.

Nachdem Tim Ogrodnik mit einem Fernschuss aus dem Nichts plötzlich in der 65. Spielminute den 1:2-Anschlusstreffer erzielte, war alles wieder offen. Der FSV musste noch einmal zittern, insbesondere als der Schiedsrichter drei Minuten nachspielen ließ. Dustin Taege foulte wenige Zentimeter vor dem Strafraum einen Gegenspieler. Der Freistoß von Marco Sirringhaus ging aber am Wolfhager Kasten vorbei. Die Erleichterung war groß. So auch bei FSV-Trainer Halil Inan: „Trotz einer eher schwachen zweiten Halbzeit drei verdiente Punkte. So kann es weitergehen.“

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