Wolfhagen feiert einen hart umkämpften 1:0-Heimsieg

Matchwinner: Wolfhagens Siegtorschütze Domink Richter (links) im Zweikampf mit E. Sarioglu, der später Gelb-Rot sah. Foto: Michl

Dominik Richter erzielt das Tor des Tages gegen Türkgücü Kassel

Wolfhagen. Die Hausaufgabe in der Fußball-Gruppenliga hatte sich der FSV Wolfhagen doch etwas leichter vorgestellt. Denn zu Gast an der Liemecke war mit dem Tabellendrittletzten SV Türkgücü Kassel ein schon auf einem direkten Abstiegsplatz postierter Gegner. Der aber keinen Boden gutmachen konnte, behielten die Rot-Weißen am Ende doch mit 1:0 (1:0) die Nase vorne.

Garant für die sehr früh feststehende Entscheidung waren nach lediglich erst gespielten 100 Sekunden die Zwillinge Kevin und Dominik Richter. Vom Anstoß weg legte Kevin einen Spurt auf derc rechten Außenbahn hin, passte den Ball exakt in den Lauf von Dominik (2.), der SV-Torwart Ibrahim Gül keine Abwehrchance ließ - 1:0.

Doch wer gedacht hatte, dass Wolfhagen nun kräftig nachlegt, sah sich im Irrtum. Die türkischen Sportkameraden unter Neu-Coach Hayri Karahan erspielten sich vor allem im Mittelfeld ein optisches Plus, ohne jedoch bis auf eine Ausnahme FSV-Schlussmann Maik De Coster in Verlegenheit zu bringen. Die Ausnahme war Enver Gül (29.), der gleich mehrere Wolfhager „auf dem Bierdeckel nass machte“, sich jede Ecke des Kasten hätte aussuchen können, den Ball aber genau in die Arme von De Coster zirkelte.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste mit viel Druck das Blatt zu wenden, was aber der FSV-Schlussmann zwei Mal bravourös verhinderte. Dann schwächte sich Türkgücü selbst, bekam nämlich E. Sarioglu (71.) von Schiedsrichter Bernd Henge aus Amöneburg, der um sein Amt nicht zu beneiden war, seine Sache jedoch mit Bravour löste, den gelbroten Karton gezeigt.

Erst jetzt fanden die Wolfhager wieder langsam ihren Rhythmus, hätten durch André Nordmeier (80.) und Timo Wiegand (84.) den Sack zumachen müssen. Was aber Keeper Gül verhinderte.

Gäste-Coach Hayri Karahan: „Eine unglückliche Niederlage. Wir waren klar das bessere Team.“ Bestätigt wurde er von FSV-Trainer Eric Schibol: „Wir haben glücklich gewonnen.“ Weniger sportlich zeigte sich ein SV-Spieler nach der Partie, haute er doch mit dem Schienbeinschoner Philii Kaiser auf den Kopf.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.