Wolfhagen muss sich in Sandershausen mit 2:5 geschlagen geben

+
Kein Durchkommen: Auch der eingewechselte Ruben Denn (Mitte) konnte in Sandershausen das Blatt nicht wenden.

Nicht von seiner besten Seite zeigte sich der FSV bei dieser Niederlage. Knapp eine Stunde war die Partie ausgeglichen, dann brach Wolfhagen ein.

Sandershausen. Wie schon in der vergangenen Saison der Fußball-Gruppenliga, als man bei der TSG Sandershausen mit 0:6 verlor, so gab es auch diesmal für den FSV Wolfhagen in Niestetal nichts zu holen. Beim Schlusspfiff hatten die Platzherren mit 5:2 (2:1) erneut die Nase vorne.

FSV-Spartenleiter Klaus-Dieter Klingbeil: „Eigentlich war die Niederlage so unnötig wie ein Kropf. Vor allem im zweiten Durchgang haben wir Sandershausen durch individuelle Fehler, vor allem durch mangelhafte Lauf- und Passwege regelrecht zum Tore schießen eingeladen.“

Die Partie hätte für die Rot-Weißen von Trainer Eric Schibol nicht unglücklicher beginnen können. Eine Kopfballabwehr von Philipp Kaiser (6.) ging nach hinten los und segelte über den verdutzten Schlussmann Maik De Coster zum 1:0 in den eigenen Kasten.

Davon ließ sich der FSV jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Er erarbeitete sich bis zur Pause gar ein optisches Plus und auch mehrere Topchancen, die jedoch allesamt leichtfertig vergeben wurden; ausgenommen der Ausgleich durch Dominik Richter (33., FE) nach Foul an Timo Wiegand.

Klingbeil: „Da waren die Gastgeber doch aus einem anderen Holz geschnitzt. Sie besaßen ganze zwei nennenswerte Einschussmöglichkeiten, eine davon nutzte Felix Bredow (38.) zur erneuten TSG-Führung.

Kurz nach dem Seitenwechsel schöpften die Wolfhager neue Hoffnung, traf Kevin Richter (48.) doch zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Doch die Freude im rotweißen Lager war nur von kurzer Dauer. Acht Minuten später sahen sie sich nämlich wieder im Hintertreffen, Tobias Rühlmann (56.) bestrafte einen eklatanten Abwehrschnitzer und ließ Keeper De Coster keine Abwehrchance.

Nach diesem Treffer steckten die Wolfhager regelrecht die Köpfe in den Sand, resignierten und waren eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz vorhanden. Diese Einstellung bestraften Bruno Luis (74.) und erneut Tobias Rühlmann (88.) zum 2:5-Endstand.

Wolfhagen: De Coster - Markus (76., Lenz), Taege (76., Turan), D. Richter, K. Richter, Nordmeier, Wiegand, Bakin, Pflüger, Alheid, Kaiser (76., Denn). (zih)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.