FSV verlor beim VfL Kassel mit 2:3

Wolfhagen muss weiter auf den ersten Punkt warten

Zu wenig: Timo Wiegand (links) brachte Wolfhagen beim VfL Kassel zwar früh in Führung. Doch am Ende behielten die Kasseler mit 3:2 den Dreier. ARCHIV-Foto: Michl

Kassel – Auch nach dem dritten Spiel in der Fußball-Gruppenliga steht der FSV Wolfhagen weiter mit leeren Händen da. Die Rot-Weißen von Trainer Halil Inan zogen gestern Abend beim VfL Kassel mit 2:3 (1:2) den Kürzeren.

Danach sah es in den ersten 30 Spielminuten aber nicht aus. Bis dahin hatten die Wolfhager nach ihrer frühen Führung durch Timo Wiegand (7.) nach feiner Maßflanke von Andre Nordmeier das Spiel und den Gegner jederzeit im Griff. Auf VfL-Seite konnte da noch nicht eine einzige nennenswerte Chancen notiert werden.

Dann unterlief der FSV-Abwehr ein folgenschwerer Lapsus. Dustin Taege brachte seinen Mannschaftskameraden Kevin Genilke zu Fall, der im Domino-Effekt einen VfL-Spieler mit zu Boden riss. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den Yannik Billing (30.) sicher zum 1:1-Gleichstand verwandelte. Nun trieb in der FSV-Abwehr plötzlich wieder der Fehlerteufel sein Unwesen, was erneut Yannik Billing (42.) mit dem Führungstreffer der Platzherren bestrafte.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Kasseler zu einer frühen Entscheidung zu kommen, machten mächtig Dampf. FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Das sah zwar immer gefährlich aus, ohne aber vor unserem Kasten für Alarmstufe eins sorgen zu können.“

Nach diesem VfL-Strohfeuer konnten sich die Wolfhager immer besser in Szene setzen, erhöhten die Schlagzahl, belohnten sich aber nur mit dem 2:2-Ausgleichstreffer. Zwei Mal konnte die vielbeine VfL-Defensive im Sekundentakt Wolfhager Torschüsse abblocken, beim dritten Anlauf kam der Ball zu Nino Wagener (75.), der nur noch einzuscheiben brauchte - 2:2.

Doch die Freude war kurz. Ein VfL-Angriff wurde regelwidrig gestoppt: vor oder im Strafraum? Der Schiri gab Strafstoß. Diesmal trat Lukas Bosse (82.) an und erzielte den VfL-Siegtreffer.

Wolfhagen: Schmidt - Chahrour, Taege (46., Djobissie), Michels, Nordmeier (68., Moskaltschuk), Kaiser, Wagener, D’Agostino, Genilke, Wiegand, Schaake (29., Turan).  zih

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