Wolfhagen spielt nur 1:1 gegen Wichmannshausen

Vorbereiter: Das Zuspiel von Julian Pflüger (rechts) verwertet Dominik Richter zur Wolfhager 1:0-Führung. Foto: Michl

Wolfhagen. Trotz einer starken Anfangsphase kam Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen gegen den TSV Wichmannshausen nicht über ein 1:1 hinaus.

Als der ohne Fehl und Tadel leitenden Martin Lilienthal aus Baunatal die Partie der Fußball-Gruppenliga auf dem Wolfhager Hartplatz zwischen dem FSV Wolfhagen und dem TSV Wichmannshausen abpfiff, gab es in den Reihen der Hausherren ganz lange Gesichter. Denn statt der eingeplanten drei Punkte musste man den Gästen von Trainer Peter Schinköth einen Zähler mitgeben. Die Partie sah nämlich keinen Sieger, vielmehr stand ein 1:1 (1:0) zu Buche.

FSV-Pressesprecher Richard Straka: „Bei uns lief heute nicht viel zusammen, wir haben eigentlich nie richtig ins Spiel gefunden. Den Punkt haben sich die Gäste redlich verdient.“

Dabei begannen die Wolfhager wie die Feuerwehr. In den ersten zehn Spielminuten schnürten sie Wichmannshausen förmlich im und am eigenen Strafraum fest, in dieser Phase kamen die Gäste nicht ein einziges Mal über die Mittellinie. Doch trotz ihres Powerplays wollte den Hausherren von Trainer Eric Schibol nur ein Tor gelingen. Nach feiner Vorarbeit von Julian Pflüger schob Dominik Richter (12.) das runde Spielgerät locker an TSV-Torwart Sebastian Laubach in den Kasten.

Wer nun glaubte, dass dies der Auftakt für ein Schützenfest war, sah sich mächtig getäuscht. Wolfhagen überließ plötzlich den Gästen mehr und mehr die Initiative, baute sie förmlich auf. Nur gut, dass Wichmannshausen ihr Schussvisier nicht gut justiert hatten, oder an Schlussmann Maik De Coster scheiterten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff brachte Kamil Turan das Kunststück fertig, den leeren Gästekasten zu verfehlen.

Kurz nach dem Seitenwechsel musste Keeper De Coster zwei Mal sein ganzes Können unter Beweis stellen, um die Null zu halten. Gegen den Ausgleichstreffer von Gerd Werner (87.) jedoch war er machtlos. Da hätte der FSV aber schon den den Dreier eintüten müssen. Denn 90 Sekunden vorher versemmelten Ibrahim Chahrour und auch Kastriol Sogojeva (85.) jeweils eine „Hundertprozentige.“

Von Reinhard Michl

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