Wolfhager Wölfe waren bissiger

Durchgesetzt: Wolfhagens Kevin Simpson, hier gegen Bastian Reeser und Michael Smyk, erzielte das 4:0. Foto: Michl

Wolfhagen. FSV feiert im letzten Saisonheimspiel gegen Wolfsanger einen 5:0-Erfolg

So hatte sich der scheidende Wolfhager Trainer Eric Schibol seinen Abschied vom Liemeckestadion gewünscht. Denn im letzten Heimspiel der Saison in der Fußball-Gruppenliga zogen im Duell der Wölfe die Wolfhager dem TSV Wolfsanger mit 5:0 (1:0) das Fell über die Ohren. Und damit waren die Gäste noch bestens bedient.

Wolfhagen nahm vom Anstoß weg das Heft in die Hand, benötigte aber zur Führung einen Strafstoß, den nach einem Foul an André Nordmeier Dominik Richter (8.) sicher verwertete. In der Folgezeit versäumten es die Rot-Weißen, ihr Torkonto aufzustocken, ließen gut eine Hand voll beste Einschussmöglichkeiten liegen. Diese Abschlussschwächen hätten durchaus Dennis Kahl (40.) oder Michael Smyk (43.) bestrafen können. Doch auch sie machten es nicht besser.

Nach dem Seitenwechsel machten die Platzherren sofort wieder Druck und belohnten sich früh. Einen Schuss von André Nordmeier parierte TSV-Schlussmann Marco Schneider mit einem Superreflex. Der abgewehrte Ball landete jedoch genau vor den Füßen von Timo Wiegand (49.), der sich dieses Geschenk natürlich nicht entgehen ließ: 2:0.

Danach nahmen die Wolfhager etwas den Fuß vom Gas. Wolfsanger besaß nun eine Druckphase, ohne jedoch die FSV-Defensive knacken zu können. Zwei Mal griff FSV-Keeper Maik De Coster zwar neben den Ball, doch seine Vorderleute bügelten den Lapsus jeweils wieder aus.

In diese Drangperiode der Gäste ein Blitzkonter der Platzherren, den Timo Wiegand (73.) zum 3:0 abschließ. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Wolfsanger hatte sich von diesem Schreck noch gar nicht erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten, traf Kevin Simpson (77.) zum 4:0.

Anstoß für Wolfsanger, die das runde Spielgerät an der Mittellinie an den dazwischen spritzenden Timo Wiegand (78.) verloren. Der zieht auf und davon und lässt mit seinem dritten Tagesstreich Schlussmann Schneider keine Chance - 5:0.

Weitere Topchancen lässt der FSV gegen einen resignierenden Gegner ungenutzt. Ein stolzer EricSchibol: „Meine Elf hat klasse gespielt.“

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