Gruppenliga-Spitzenreiter Bosporus lässt sich auch von Wolfsanger nicht aufhalten

Yegül macht alles klar

Ismet Yegül

Wolfsanger. Tabellenführer FC Bosporus gewann erwartungsgemäß die Begegnung der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) beim TSV Wolfsanger auch in der Höhe verdient mit 4:0 (2:0) und untermauerte damit seine Position in der Liga. Von Beginn an zeigten die Wölfe wenig Respekt vor dem Gegner und versuchten, den Favoriten schon im Spielaufbau zu stören.

Eine Freistoßhereingabe von Dennis Kahl fand in der vielbeinigen Abwehr des FC keinen Abnehmer (4.), ebenso nur vier Minuten später, als wiederum ein Freistoß von Dennis Kahl zur Ecke abgewehrt wurde. Der folgende Eckball allerdings sollte für die Wölfe böse Folgen haben: Er wurde zunächst abgewehrt, dann kam das Leder zu Yusuf Malli, der auf Ismet Yegül ablegte, der mit einem Lattenkracher abschloss. Von dort fiel der Ball Abwehrspieler Tobias Meyer vor die Füße und dann unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor (8.).

In der Folgezeit spielte sich das Geschehen eher in der Hälfte der Gäste ab, die allerdings wenig zuließen und sich selbst aufs Kontern verlegten. Einer davon führte durch Yegül fast zum 2:0 (25.). Nur drei Minuten später war es dann aber so weit. Wieder kam nach einem schnellen Angriff das Spielgerät von Omar Bayoud zu Yegül, der umkurvte noch Torhüter Fabian Jose Aha und schob abgeklärt ein. Nach einem Freistoß für den FC gab es die nächste Großchance, doch Ugur Kahraman zog knapp vorbei (38.). In der 42. Minute hatte Enes Sezer die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch der gute Wölfe-Torhüter Aha holte ihm im höchster Not den Ball vom Fuß (42.).

Kaum dass die zweite Halbzeit angepfiffen war, fiel die Vorentscheidung für die Gäste. Omar Bayoud ließ sich nicht lange bitten und schoss zum 3:0 ein (53.). Jetzt hatte der Spitzenreiter die Hoheit auf dem Platz, ließ den TSV laufen und auch keine ernsthaften Möglichkeiten zu. Und Yegül machte nach einer Stunde mit dem 4:0 alles klar. Wolfsangers Gongnet musste nach Meckern noch mit Gelb-Rot vom Platz (80.).

„Meine Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten und auch in der Höhe verdient auf dem schweren Boden gewonnen“, zeigte sich Bosporus-Trainer Yusuf Barak angetan von der Leistung seines Teams. Sein Gegenüber Oliver Frank erkannte die Leistung des Spitzenreiters an: „Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient. Vor der Pause konnten wir noch einigermaßen mithalten, nach dem Seitenwechsel tat sich dann schließlich ein Klassenunterschied auf.“

Von Horst Schmidt

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