Gruppenliga-Saisonpremiere

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach startet mit Sieg gegen SV Reichensachsen

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Schulmäßiger Kopfball: Nahezu unbedrängt kommt Jukub Swinarski von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (links) zum Abschluss, verfehlt aber das Reichensächser Tor knapp. Vorn Mannschaftskamerad Tim Demus (Nummer 27). Foto: E. Meyer

Kleinalmerode. Der erste Schritt ist getan. Nach dem 4:2 (3:2)-Heimsieg bei der Gruppenliga-Saisonpremiere gegen den SV Reichensachsen hat die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach schon mehr Punkte auf dem Konto als nach den drei (verlorenen) Auftaktspielen der vergangenen Serie.

Und verdient war dieses Ergebnis für die Gastgeber allemal, obwohl Trainer Goran Andjelkovic noch einige Ungereimtheiten in seiner Elf sowohl in der Offensive als auch im eigenen Strafraum sah. „Wir haben dem Gegner die beiden Tore förmlich geschenkt. Das war völlig unnötig“, meinte Andjelkovic nach zwei Aussetzern der eigenen Verteidiger. Beim 1:1-Ausgleich durch Söhngen (15.) schaute die SG-Abwehr tatenlos zu wie Reichensachsens Stürmer einen Kopfball ungehindert am machtlosen Tim Behnke vorbei im Netz versenkte. Und das 2:1 der Gäste nur zwölf Minuten später durch Binneberg war bei der Entstehung eine Kopie des ersten SVR-Treffers.

Das war schlecht aus Sicht der Spielgemeinschaft und ihrer Anhänger. Vieles war aber auch gut was die Platzherren an diesem Tag mit den lauffreudigen Mittelfeldspielern Kevin Becker und Benjamin Orschel leisteten.

Nicht so oft erzielt Jannik Schinzel Tore mit dem Kopf wie bei der 1:0-Führung (8.). Und der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich durch Mannschaftskamerad Jakub Swinarski fünf Minuten vor dem Wechsel war bereits Kopfballtreffer Nummer vier in dieser Begegnung.

Dann ließen noch zwei weitere, tolle Aktionen der eigenen Mannschaft die SG-Fans mit der Zunge schnalzen. Die 3:2-Pausenführung schaffte Swinarski mit einem überlegten Lupfer (45.), und nach dem Wechsel hatte der eingewechselte Youngster Johannes Jank schließlich seinen großen Auftritt.

Herrlich, wie der 19-Jährige mit einer geschickten Drehung gleich mehrere Gegenspieler auf engstem Raum austanzte und nach dieser technischen Meisterleistung mit dem 4:2 (82.) die Entscheidung schaffte.

Der Kreisrivale aus Reichensachsen war in der Offensive insgesamt einfach zu harmlos, um der SG noch gefährlich werden zu können. Auf der Gegenseite hatten Swinarski, Orschel und Jank während der 90 Minuten noch weitere Gelegenheiten. „Wir haben einen guten Anfang gemacht, mehr aber auch nicht. Andere Konkurrenten hätten unsere Schwächen vorm eigenen Tor wohl noch besser ausgenutzt,“, bilanzierte Andjelkoviv den erfolgreichen Auftakt nach durchaus abwechslungsreichen 90 Minuten.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach: Behnke - Oppermann (74. Theune), Gunkel, Demus, Scheibe - Rippel (46. Weska), Becker, Orschel, Swinarski - Schinzel, Koc (58. Jank).

Tore: 1:0 Schinzel (8.), 1:1 Söhngen (15.), 1:2 Binneberg (27.), 2:2/3:2 beide Swinarski (39./45.), 4:2 Jank (82.).

Schiedsrichter: Awada (Kassel). - Zuschauer: 90. - Bes. Vorkommnis: Gelb-rote Karte für SVR-Verteidiger Eisenhuth (85. nach Foulspiel).

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