Fußball-Gruppenliga: Wattenbach feiert glücklichen Heimsieg gegen Sandershausen

Zappe sichert drei Punkte

Garant für den Sieg: Tom Zappe (rechts) von der TSG Wattenbach, hier im Luftduell mit dem Sandershäuser Innenverteidiger Yannick Damm, traf zweimal. Trotzdem war der Sieg für Wattenbach am Ende glücklich. Foto:  A. Fischer

Wattenbach. Ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen und von Beginn an hohem Tempo bekamen etwa 150 Zuschauer in Wattenbach zu sehen. Mit dem besseren Ende für die Heimelf von Trainer Marc Sittig. Zwei Tore des Wattenbacher Stürmers Tom Zappe, per Abstauber in der ersten und direkt verwandeltem Freistoß in der zweiten Halbzeit, entschieden das Duell gegen den Tabellennachbarn TSG Sandershausen in der Gruppenliga, Gruppe 2.

Der 2:1-Sieg für Wattenbach war aber schmeichelhaft, was auch Sittig nach der Partie zugeben musste: „Das ist ein glücklicher Sieg für uns. Hätte Sandershausen seine Chancen genutzt, wäre das Spiel anders ausgegangen“, sagte Wattenbachs Trainer, um anschließend noch ein Lob an den Gegner loszuwerden: „Sandershausen ist der stärkste Gegner in der Liga.“

Was Sittig meinte, war in den 90 Minuten vorher deutlich zu sehen. Vom Anstoß weg übten die Spieler von Gäste-Trainer Friedhelm Janusch Druck aus und zwangen die Wattenbacher so immer wieder zu schnellen Ballverlusten. Allein in den ersten zehn Minuten scheiterten die Sandershäuser dreimal frei stehend am starken Torwart Gerd Geschwind.

In der 17. Minute dann das 1:0 für Wattenbach: Nach einem Freistoß von der rechten Seite verschätzte sich Sandershausens Torwart Nima Eslami, der Ball wurde in die Mitte gegeben, wo Zappe nur noch den Fuß hinhalten musste. Mit der Führung ging es in die Pause.

Nachdem Bredow für Sandershausen per Elfmeter an Geschwind scheiterte, dann doch der Ausgleich in der 57. Minute durch Sebastian Ullrich, der einen abgefälschten Schuss ins Tor grätschte. Acht Minuten später gab aber wiederum Zappe die Antwort per direktem Freistoß. Aus 20 Metern schlenzte der Torjäger den Ball in den rechten Winkel. In der Schlussphase setzte Schledewitz noch einen Elfmeter für Wattenbach über das Tor. Am glücklichen Sieg änderte das nichts mehr.

Sandershausens Trainer Friedhelm Janusch wirkte nach dem Spiel dementsprechend ratlos: „Das ist nicht das erste Mal, dass wir ein Spiel so verlieren. Aber was soll ich noch machen? Wir trainieren die ganze Woche Abschlüsse, am Ende waren drei Stürmer und zwei Abwehrspieler bei uns auf dem Platz.“

Von Maximilian Bülau

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